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Oldenburgerin übernimmt Fraktionsvorsitz der Linken
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 31 Minuten.

Amira Mohamed Ali
Oldenburgerin übernimmt Fraktionsvorsitz der Linken

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Meyer beeindruckt Ministerpräsidenten

10.06.2017

Ganderkesee Für Harald Meyer war dieser Besuch quasi das I-Tüpfelchen auf dem Firmen-Jubiläum: „Es ist ein großes Ereignis, wenn man im 40. Jahr des Bestehens den Ministerpräsidenten begrüßen kann“, freute sich der Gründer und Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Meyer Technik, als er am Freitagnachmittag Stephan Weil die Hand gab. Gut eine Stunde lang informierte Niedersachsens Regierungschef sich über Geschichte, Entwicklung und Anforderungen der Firma.

Dabei wurden neben wirtschaftlichen Fragen auch politische Erfahrungen ausgetauscht: Beeindruckt nahm der Ministerpräsident von der SPD zur Kenntnis, dass Harald Meyer stolze 35 Jahre lang für die Sozialdemokraten im Kreistag mitgearbeitet hat. Als Kommunalpolitiker hatten beide sogar gleiche Funktionen, nur in unterschiedlichen Dimensionen: Meyer war ehrenamtlicher Bürgermeister der 6000-Einwohner-Gemeinde Dötlingen, Weil stand als Oberbürgermeister an der Spitze der fast hundertmal so großen Landeshauptstadt Hannover.

Dass er sich als Gemeinde-Oberhaupt seinerzeit nicht beliebt gemacht habe, als er 1992 den Betrieb von Brettorf nach Ganderkesee verlegte, ließ Meyer nicht unerwähnt – es sei aber der richtige Schritt gewesen, um wachsen und sich entwickeln zu können. In Ganderkesee seien die Bedingungen von Anfang an sehr gut gewesen – so habe der Betrieb auch die kritische Phase während der Finanzkrise 2008/09 überstehen können. Heute sind in den fünf Unternehmen der Gruppe 180 Mitarbeiter beschäftigt.

Lukas Bäcker, kaufmännischer Geschäftsführer bei Meyer Technik, stellte dem Gast und seinen Begleitern, darunter die SPD-Landtagsabgeordneten Axel Brammer und Renate Geuter sowie die Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag, die Geschäftsbereiche der Unternehmensgruppe vor und betonte die Notwendigkeit des ganzheitlichen Personalmanagements, das vom Auszubildenden bis zum Chef die Teambildung festigen und individuelle Stärken fördern soll.

Wie Auszubildende gefunden und gebunden werden können, interessierte den Gast besonders, aber auch die Frage, wie es mit der beruflichen Integration von Flüchtlingen läuft. Noch recht holprig, räumte Meyer ein, „bei der Sprache hapert es vor allem.“ Stephan Weil mahnte „ein bundesweites System“ zur Förderung von Flüchtlingen an. „Noch stochern wir in Modellvorhaben“, bemerkte er.

Brandaktuell auch das Thema Cyberkriminalität: 200 bis 300 Angriffe am Tag registriere allein die zur Meyer-Gruppe gehörende G&M Automation, berichtete deren Geschäftsführer Uwe Drees. Mit einem gehackten Steuerungselement könne man „ein ganzes Kaffeewerk an die Wand fahren“, wies Harald Meyer auf mögliche dramatische Folgen hin. In den Unternehmen der Gruppe wisse man um die Gefahren und sei wachsam. Das beruhigte den Ministerpräsidenten, ehe der weiter musste zum nächsten Termin.

Wo Weil am Freitag sonst noch war, lesen Sie auf

-> Delmenhorst, Seite 40


Video unter   www.nwzonline.de/videos/oldenburg-kreis 
Video

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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