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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Meyer Technik landet mit Sicherheit ganz vorn

10.07.2014

Ganderkesee Wie schützt man ein Flugzeug vor unberechtigtem Zutritt? Diese Frage beschäftigte die Mitarbeiter der Meyer Technik Unternehmensgruppe in Ganderkesee – und für ihre Lösung gab es den Mittelstandspreis des Genossenschaftsverbands der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Weser-Ems-Gebiet.

Der Preis ist mit 15 000 Euro dotiert, er wird auf drei Unternehmen aufgeteilt. Meyer Technik hatte sich mit zwei Projekten dafür beworben. Zusammen mit der Carl-Ossietzky-Universität Oldenburg hatte das Unternehmen ein Konzept erstellt, berichtet Lukas Bäcker, der Assistent der Geschäftsführung. Dabei gehe es darum, sich den Mitarbeitern als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Den Preis holte die Ganderkeseer Firma aber mit ihrem Sicherheitssystem.

Genauer geht es bei ­„Planeguard 100“ darum, Flugzeuge, die so stehen, dass sich ihnen Unbefugte nähern können, zu bewachen. Gleichzeitig sollten aber Techniker und Piloten Zutritt zum Flugzeug haben. „Wichtig ist, dass das System variabel an verschiedenen Orten einsetzbar ist“, sagt Uwe Drees. Der Geschäftsführer und Elektroingenieur hat das System in eineinhalb Jahren federführend entwickelt.

Das System „Planeguard 100“ bestehe aus vier Säulen, die einen virtuellen Zaun bilden. Wird die Barriere aus Infrarotstrahlen durchbrochen, löst das System Alarm aus. Außerdem informiert eine SMS die Verantwortlichen über den Zwischenfall. Ein Computer führt ebenfalls darüber Protokoll. Das System erkennt an einer Fernbedienung oder an einer bestimmten Chipkarte, ob jemand zum Zutritt berechtigt ist. Die Reichweite der Infrarotstrahlen beträgt etwa 100 Meter.

Das System entstand auf Anfrage des Flugzeugherstellers Airbus; mittlerweile hat auch die Lufthansa Interesse angemeldet, berichtet Drees. Er sieht aber auch die Möglichkeit, das System bei Messen und Veranstaltungen zu nutzen, um bestimmte Bereiche zu schützen. Es könnte etwa für Speditionen interessant sein sowie auf Baustellen Gebrauch finden, glaubt er.

Bereits 2004 hatte Meyer Technik einen solchen Preis gewonnen. Das Preisgeld will das Unternehmen für die Nachwuchsförderung einsetzen, erklärt Lukas Bäcker. Schon jetzt spüre die Unternehmensgruppe den Fachkräftemangel. „Und auf absehbare Zeit wird das nicht besser“, sagt Bäcker.

Der Genossenschaftsverband zeichnete auch eine Firma aus Osnabrück und ein Unternehmen aus Stedesdorf (Landkreis Wittmund) aus.

Maximilian Müller Volontär / NWZ-Redaktion
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