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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Landwirtschaft: Milchbauern bangen um die Zukunft

11.08.2016

Hengstlage Auf dem Milchviehbetrieb Friederichs in Hengstlage hat sich die Großenkneter FDP jüngst über die Krise in diesem Agrarbereich informiert. Das berichtete FDP-Fraktionschef Imke Haake. Christine und Sven Friederichs bewirtschaften mit Eltern beziehungsweise Schwiegereltern und einem Mitarbeiter den Hof. Dazu gehören rund 90 Hektar Land sowie die Versorgung von 300 Tieren. Davon sind 135 Milchkühe, 50 Bullen und der restliche Teil ist die Nachzucht. Aktuell leben vier Generationen auf dem Hof.

Wie alle anderen Milchviehbetriebe leiden die Friederichs unter dem sehr niedrigen Milchpreis. „Der Erlös deckt bei weitem nicht die Produktionskosten ab“, verdeutlichten die Eheleute Friederichs. Auch die Zusage des Bundes auf Hilfen für die Milchbauern ändere die Situation nicht grundlegend.

Alle Beteiligten waren sich beim Ortstermin schnell einig, dass es nur eine EU-weite Lösung geben kann und dass die Sanktionen aus Russland abgebaut werden müssen.

Mit dem neu gebauten Kuhstall vor zwei Jahren hätten die Friederichs eine Genehmigung für rund 170 Kühe. Die Landwirte sind sich einig, dass sie vorerst die Anzahl der Tiere nicht aufstocken möchten und somit weiterhin ihre 135 Milchkühe melken. Vor einigen Monaten fand im Zusammenhang mit der planungsrechtlichen Steuerung der Tierhaltungsanlagen in der Gemeinde Großenkneten die Befragung der Landwirtschaftskammer auf dem Hof statt. Auch die Befragung änderte nichts an den aktuellen Plänen, heißt es in der Mitteilung.

„Entscheidend bei der planungsrechtlichen Steuerung ist, dass landwirtschaftliche Betriebe, die in unserer Gemeinde ansässig sind, eine Planungssicherheit für die Zukunft haben“, erläuterte Imke Haake. „Wir können nur hoffen, dass sich die Situation auf dem Milchmarkt bald entspannt“, ergänzt FDP-Kandidat Olaf Hesselmann.

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