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Jahresbericht: Milchbauern ziehen positives Fazit

11.12.2013

Hude Am Montagabend empfing der Milchkontrollverein Berne-Hude zahlreiche Landwirte und Interessierte zur Jahreshauptversammlung. Nach Grußworten des 1. Vorstandsvorsitzenden Wilfried Stolle stellte Oberleistungsprüfer Gerhard Lüken den Jahresbericht vor. Dabei konnte er fast nur Gutes berichten: Obwohl ein Betrieb in der Region Berne-Hude eingestellt wurde, vergrößerte sich die Zahl der Kühe um 547.

Die durchschnittliche Milchleistung einer Kuh im Gebiet Berne-Hude verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 40 Kilogramm auf 8295 kg. Die prozentualen Eiweißanteile sind leicht angestiegen (0,01 Prozent).

Der durchschnittliche Anteil von Fett in der Milch blieb konstant bei 348 kg, der Eiweißanteil verringerte sich um ein Kilogramm auf 281 kg. In der Herdendurchschnittsleistung erzielten die Tiere von Ingo Wachtendorf aus Hude und aus dem Stall des Ehepaars Stolle aus Neuenkoop, beide mit 386 kg Eiweiß, die besten Ergebnisse. Es folgten Jan Bernd Tönjes aus Hude (370 kg Eiweiß) und Karina Wenke aus Ochholt (352 kg).

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Die höchste Lebensleistung erzielte Jan Kummers „Virgini 137“ mit 140  598 kg Milch. Insgesamt konnten elf Tiere die 100 000-Kilogramm-Marke knacken.

Die beste 305-Tage-Leistung erzielte Ingo Wachtendorfs „Ronda 151“ mit 16 712 kg Milch und 545 kg Eiweiß, gefolgt von „Sabina 421“ aus dem Stall von Wilfried und Ruth Stolle aus Neuenkoop (14 271 kg Milch und 517 kg Eiweiß). Die höchste Färsenleistung verbuchte der Stall von Fred Oetjen (12 564 kg Milch mit 404 kg Eiweiß). Tiere von Ruth und Wilfried Stolle folgen an zweiter und dritter Stelle mit 400 kg Eiweiß auf 11 388 kg Milch und 399 kg Eiweiß auf 12 469 kg Milch.

Karina Wenke erzielte mit ihrer Milchviehherde die beste Zellzahl von 98  000 pro Milliliter und bleibt damit als einzige unter der 100er-Grenze.

Zum Abschluss des Jahres 2013 zogen die Milchkontrollvereine der Region ein positives Fazit: „Die Kuhzahl in den Betrieben hat sich von 2006 bis 2013 stetig erhöht“, freute sich Fachreferent Andreas Vogel, der stellvertretend für den Landeskontrollverband im Vielstedter Bauernhaus die aktuellen Zahlen vorstellte.

Mit der Zahl der Kühe hat sich auch die Herdengröße pro Betrieb verändert: „25 Prozent aller Betriebe besitzen heute über 100 Kühe“, berichtete Vogel. Gleichzeitig habe sich auch die Nutzung von Melkrobotern erhöht: „7,1 Prozent aller 336 Betriebe in Weser-Ems haben auf den Roboterbetrieb umgestellt“, berichtete Vogel. Das heißt, mittlerweile werden knapp neun Prozent aller Kühe in Weser-Ems von Melkrobotern gemolken.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung gab es für die Gäste auch ein bisschen Kultur: Die Dötlinger Speelkoppel sorgte mit einem humorvollen Stück über ungewollten Besuch und viele Missverständnisse auf Plattdeutsch für ein humorvolles Finale.

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