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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

TAG DER OFFENEN TÜR: Minister von Bestattern überrascht

06.09.2008

BOOKHOLZBERG „Bestatter?“ – da zog Lutz Stratmann, Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, kurzzeitig überrascht die Augenbrauen hoch. Wie vielfältig das Angebot im Berufsförderungswerk Weser-Ems (bfw) in Bookholzberg ist, damit hatte der Besucher anscheinend nicht gerechnet. Zum Tag der offenen Tür am Freitag stattete der Minister der Einrichtung einen Besuch ab und informierte sich über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten.

bfw-Geschäftsführer Norbert Raasch nutzte die Gelegenheit dem Minister eine seiner Sorgen mit auf den Weg zu geben, nämlich die Unterbelegung. „Noch vor drei bis vier Jahren hatten wir 18 000 Teilnehmer. Jetzt sind es nur noch 11 000.“ Grund sei nicht, dass es zu wenig Kandidaten gäbe. Aber sie würden von den zuständigen Ämtern nicht vermittelt. Besonders die Hartz-IV-Gesetzgebung hätte die behinderten Menschen in den Hintergrund gedrängt.

Raasch führte den Minister auch in die Abteilung für regenerative Energien und Solartechnik. „Dieser Bereich nimmt immer mehr zu und es fehlen Fachkräfte“, erklärte Reiner Kleinberns von der Firma Christiani.

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Für viele Menschen, die ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben können, ist das bfw eine Möglichkeit wieder in den Beruf zurückzukehren, so wie für Matthias Bark. Der gelernte Lkw-Mechaniker wurde berufsunfähig und wird nun seit Februar zum Arbeitspädagogen ausgebildet. „Ich bin sehr zufrieden mit der Ausbildung. Ich wollte gerne etwas im Sozialbereich machen“, erzählte er. Die Arbeitspädagogen lernen, wie sie mit behinderten Menschen arbeiten können. So können diese mit speziellen Hilfsmitteln handwerklich tätig werden und Gesellschaftsspiele basteln, wie Bark in der Werkstatt vorstellte.

So ein Tag der offenen Tür ist für viele Ehemalige eine Gelegenheit zu zeigen, was sie mit ihrer Ausbildung angestellt haben. So stellte Doris Menze aus Hude ihre Heilpraktikerpraxen vor. Nach dem Abschluss im Jahr 2004 spezialisierte sie sich und wurde auch Tierheilpraktikerin. „Was man als Tierheilpraktiker lernt, ist mir zu wenig. Daher habe ich mich entschlossen, nun selbst Tierheilpraktiker auszubilden.“ Doris Menze freut sich beim Tag der offenen Tür alte Bekannte wiederzutreffen. „Ich komme immer, wenn ich kann. Es gibt einen Klassenkameraden, den ich hier einmal im Jahr wiedersehe.“

Und auch für die Besucher wurde einiges geboten. Unter freiem Himmel wurde emsig getrommelt. Und auch für die Kinder gab es ein großes Angebot an Spielen.

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