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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„Mir gefällt die Gemeinschaft“

03.01.2012

WILDESHAUSEN „Teilweise habe ich bis zu 40 Stunden in der Woche ehrenamtlich gearbeitet“, erzählt Anna von Bargen, als sie nach dem Zeitaufwand ihres ehrenamtlichen Engagements im Mehrgenerationenhaus in Wildeshausen gefragt wird.

Dabei ist die junge Frau aus Wildeshausen erst 27 Jahre alt. Als alleinerziehende Mutter kam sie 2007 von Bremen nach Wildeshausen. Eine Maßnahme der Arbeitsagentur vermittelte sie ins Mehrgenerationenhaus des Deutschen Roten Kreuzes. „Dort gefiel mir vor allem die Gemeinschaft“, erinnert sie sich.

Nach der Maßnahme blieb sie und übernahm die Kinderbetreuung im Haus. „Als Sozialassistentin lag mir das“, sagt sie. Es kamen immer mehr Aufgaben hinzu. Von der Mutter-Kind-Gruppe, über die Initiierung einer Jugendgruppe oder die Unterstützung der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. „Im letzten Jahr habe ich einen Eltern-Kind-Kochkursus veranstaltet. Darin habe ich den Eltern gezeigt, wie man zum Beispiel auch ohne Gläschen Kindernahrung herstellt“, so von Bargen.

Sie selbst hat eine zehnjährige Tochter. „Lea Sophie ist quasi im Mehrgenerationenhaus aufgewachsen“, sagt Anna von Bargen.

Die gelernte Sozialassistentin macht beim DRK auch eine Ausbildung zur Sanitäterin. „Ich habe in diesem Jahr beim Gildefest Sanitätsdienst geschoben“, sagt sie.

Mittlerweile arbeitet die junge Mutter im Hort der Grundschule in Schierbrok. Daher hat sich auch ihre Stundenzahl im Mehrgenerationenhaus verringert. „Aber fünf bis zehn Stunden sind es schon noch“, erzählt sie. In denen betreut sie die Blutspende, die einige Stunden in Anspruch nimmt, und auch in ihre Jugendgruppe ist sie weiterhin aktiv. „Wir treffen uns samstags von 10 bis 12 Uhr“, sagt sie. Dort bastelt sie mit den Kindern oder backt Kekse. „Wir haben im letzten Jahr auch eine Rettungswache besucht“, so von Bargen. Ihr ist es wichtig, dass die Kinder ganz zwanglos Spaß in der Gruppe haben. „In vielen Sportvereinen kommt irgendwann der Leistungsdruck. Das möchte ich vermeiden“, so von Bargen. Für das nächste Jahr wünscht sie sich die Wiedereröffnung des Schwimmbads in Wildeshausen.

Weitere Nachrichten:

Arbeitsagentur | DRK | Grundschule Wildeshausen

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