• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Missstände im Ortskern entdeckt

15.03.2017

Großenkneten /Ahlhorn Die Gemeinde Großenkneten will den Ortskern von Ahlhorn wieder auf Vordermann bringen. Voraussetzung dafür ist die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“. Der Gemeinderat hat am Montagabend einstimmig beschlossen, vorbereitende Untersuchungen auf den Weg zu bringen. Konkret geht es um die Wildeshauser Straße mit den angrenzenden Wohngebieten vom Bahnhof bis zur Einmündung Visbeker Straße. Nach Aussagen von Bürgermeister Thorsten Schmidtke ist die Wildeshauser Straße in seiner grundlegenden Funktion gefährdet. „Ahlhorn hat sich nach dem Abzug der Bundeswehr verändert“, so Schmidtke und nannte die Stichworte Geschäfte, Gebäude und Migration.

Als Missstände hat die Gemeinde folgende Aspekte ausgemacht: ungenügende Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität öffentlicher Straßen, Wege und Plätze (auch für seh- und gehbehinderte Personen), teilweise erhebliche Substanzschäden an Gebäuden und negative Gestaltungsqualität im privaten Wohnumfeld.

Während einer Bürgerversammlung am Mittwoch, 5. April, um 17 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Ahlhorn will die Gemeinde erneut über das städtebauliche Entwicklungskonzept informieren. Bei der Förderung geht es um eine Drittelfinanzierung zwischen Bund, Land und Gemeinde.

„Wir dürfen nicht nur auf die Fassaden blicken, sondern müssen auch dahinter schauen“, sagte Imke Haake (FDP) und warf die Frage in den Raum, ob Ahlhorn ausreichend Sozialarbeiter hat.

Alexander Lohrey (CDU) forderte, den Wirtschafts- und Wohnstandort Ahlhorn zu fördern. Da sei in den vergangenen Jahren wenig getan worden.

Andrea Oefler (SPD) hielt es für dringend geboten, das Ortsbild und die Lebensqualität in Ahlhorn zu verbessern. Das Image des Ortes sei nicht gut.

Carsten Grallert (KA/Unabhängige) warnte davor, Ahlhorn unnötig schlecht zu reden. Der Ort habe auch jetzt noch Lebensqualität. Der Abzug der Bundeswehr sei nicht zu verkraften gewesen. Notwendig sei jetzt mehr als eine Dorferneuerung mit hübschen Straßenzügen. Grallert sprach von neuen Strukturen in Ahlhorn, ohne konkret zu werden.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
04431 9988 2705
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.