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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Mit Plätzchen und bunter Wolle Kontakte knüpfen

04.12.2015

Wildeshausen Der Duft von Stollen und Spekulatius liegt in der Luft, frisch gebrühter Kaffee und Tee warten in den Thermoskannen auf den Tischen im Remter der Alexanderkirche in Wildeshausen. Die Initiative „Willkommen in Wildeshausen“ lud am vergangenen Mittwoch wieder zum „Café Willkommen“ ein. Dieses Mal zum Thema „Deutsche Weihnachtstraditionen kennenlernen“.

Zu den Treffen am ersten Mittwoch des Monats seien alle Flüchtlinge und Interessierten eingeladen, sagt Kristiane Helter von der Initiative. Auch Khatoun Jouma schaut mit ihren Kindern vorbei. Seit Juli leben die gebürtigen Syrer in Wildeshausen. Sie fühle sich in der Gemeinde sehr wohl und akzeptiert, übersetzt Sprachmittlerin Zainab Zein, denn mit dem Deutsch klappt es noch nicht so gut. An dem Mittwochscafé nehme sie bereits zum zweiten Mal teil. Es gefalle ihr sehr gut, dolmetscht Zein weiter.

Auch Lydia Herrmann nutzt den Treffpunkt, um mit Flüchtlingen ins Gespräch zu kommen. Im Gepäck hat sie eine kuschelige Überraschung. Die 87-jährige Wildeshauserin hat für die Flüchtlingskinder warme Pullover für die kalte Winterzeit gestrickt.

„Ich hatte noch so viel Wolle und ich wollte gerne etwas Nützliches daraus machen“, erzählt Lydia Herrmann. Khatoun Joumas Töchter Khaloud (1) und Israa (2) dürfen sich über einen bunt gestrickten Pullover freuen.

Ob ihr das Selbstgestrickte auch wirklich passt, testet Loocana gleich vor Ort. Zufrieden streicht die Sechsjährige den Pulli glatt und macht sich auf den Weg, ihrem Bruder Kevork zu folgen. Denn die Katholische Junge Gemeinde (KJG) übernimmt die Kinderbetreuung im oberen Stockwerk des Remters, während die Erwachsenen im Erdgeschoss bei Tee und Plätzchen ins Gespräch kommen, Weihnachtslieder singen und Fragen zu Adventstraditionen beantworten.

„Wir wollen heute mit den Kindern Laternen basteln“, sagt Conny Kramer von der JG. Gemeinsam mit Anneke von der Ecken, Marko Havekost und Isabell Fiorito hat er schon alles vorbereitet. Während sich die Kinder und Jugendlichen ans Werk machen, trudeln immer mehr Gäste im „Café“ ein.

Sophie Schwarz Volontärin / NWZ-Redaktion
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