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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Rollende Redaktion: Mit Verkehrssituation nicht zufrieden

14.07.2015

Sandkrug Sandkrug ist grundsätzlich ein schöner Ort, in dem es sich gut leben lässt. Die Versorgungslage ist in Ordnung und die nahe Natur trägt maßgeblich zum positiven Lebensgefühl bei. Doch Sandkrugs Bürger haben auch ein paar Themen, die sie immer wieder ärgern. Das wird in Gesprächen mit NWZ-Redakteur Werner Fademrecht klar, der am Montagvormittag knapp zwei Stunden lang mit der Rollenden Redaktion vor dem neuen Edeka-Markt an der Astruper Straße in Sandkrug steht.

Wünsche offen lässt die Verkehrssituation in dem Ort. Nur wenige Meter vom Edeka-Markt entfernt, sind zwei rote Stoppschilder gut sichtbar. Dennoch taugen sie nicht viel, meint der Hatterwüstinger Werner Hülsemeyer. „Die Stoppschilder werden im Alltag doch regelmäßig von der Mehrheit der Autofahrer ignoriert“, beschreibt er seine Erfahrung. Die Tatsache, dass Radfahrer und Fußgänger als schwächere Verkehrsteilnehmer hier Vorfahrt hätten, werde leider von vielen Autofahrern trotz eines zusätzlichen roten Streifens nicht ausreichend gewürdigt. Hülsemeyer hält das für eine Einstellungssache. „In Skandinavien geht es im Straßenverkehr generell rücksichtsvoller zu“, so sein Eindruck.

Es sei höchste Zeit für eine Ampel findet eine Sandkrugerin, die aber namentlich nicht genannt werden möchte. Gerade zwischen 16 und 18 Uhr während des Feierabendverkehrs sei der gesamte Einmündungsbereich eine einzige Gefahrenstelle. Hinzu komme, dass der Straßenbelag mit seinen Schlaglöchern sehr zu wünschen übrig lasse.

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Zeitweise unter starkem Verkehrsaufkommen leiden auch die Anwohner des Mühlenwegs, berichtet Gerda Schnitker. Seitdem nach Bauarbeiten der Straßenbelag nicht mehr ganz so glatt sei, holperten vor allem schwere Fahrzeuge besonders laut über die Straße, berichtet sie. „Viele fahren hier einfach etwas zu flott“, bedauert sie.

Hoffen auf Dorferneuerung

Dennoch steht sie einer Verlagerung der Feuerwehr an den Mühlenweg und dem Schaffen eines neuen Baugebiets in diesem Bereich von Sandkrug bzw. Streekermoor positiv gegenüber. Horst Hebenstreit ist aufgefallen, dass es speziell am Sommerweg einige Dauerparker gibt, die Parkplätze wochenlang versperren. Der Sandkruger Gerhard Suffert vermisst an der Bahnhofstraße mindestens einen Zebrastreifen. „Damit das Überqueren sicherer wird“, wie er sagt. In Höhe der Fortuna-Apotheke wäre seiner Meinung nach ein geeigneter Standort für solch eine Querungshilfe. Warum sich der Landkreis so schwer tue, so etwas zu genehmigen, könne er nicht verstehen.

Klaus Dallenga, Lars Felsmann und Petra Schütte-Lange vom Vorstand des Orts- und Bürgervereins Sandkrug setzen große Hoffnung auf die Mitte Juni offiziell genehmigte Dorferneuerung für den Großraum Sandkrug mit einem Investitionsvolumen von mehr als zwei Millionen Euro. Schließlich taucht in der Prioritätenliste u.a. die Umgestaltung der Einmündung zum Auvers-le-Hamon-Platz auf, ebenso eine Querungshilfe für die Ecke Hatter Weg/Kiebitzweg. Positiv sieht der Verein auch die geplante Rechtsabbiegerspur von der Bahnhof- in die Poststraße.

Bereits zweimal hat der Verein die Gemeinde auf den Zustand der Wege im Bürgerpark aufmerksam gemacht. Genauso wie Gerhard Suffert ist dem Vorstand nämlich aufgefallen, dass die Fußwege dringend einer Überarbeitung bedürfen. „Wer mit einem Rollator hier unterwegs ist, kommt kaum voran“, berichtet Suffert. Einigkeit herrscht auch beim Thema Nachnutzung des alten Feuerwehrhauses. Sandkrug könnte so nach einem Umzug der Feuerwehr das seit vielen Jahren fehlende Dorfgemeinschaftshaus bekommen, meinen Dallenga und Suffert unabhängig voneinander.

Kompliment für Schützen

Der Orts- und Bürgerverein sucht zurzeit neue Sponsoren, die den geplanten Austausch alter Holzbänke gegen neue Kunststoffmodelle finanziell unterstützen. In der Nähe der Ringstraße und des SWO-Sportplatzes soll beispielsweise bald eine neue Bank aufgestellt werden.

Ein dickes Lob will 1. Vorsitzender Klaus Dallenga an die Sandkruger Schützen auch noch loswerden. „Kompliment, wie gut das Schützenfest gelaufen ist“, sagt er. Der Discoabend vom Freitag mache optimistisch, dass auch das Sandyfest – in diesem Jahr (5. und 6. September) erstmals wieder mit Livemusik – harmonisch über die Bühne gehen werde. Für den Sonnabendabend werden drei Bands und zwei Discjockeys im Einsatz sein.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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