• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Mühle erstrahlt in alter Pracht

08.08.2007

OSTRITTRUM /HEINEFELDE Insgesamt 75 Teilnehmer konnte die Dötlinger Gästeführerin Margret Hübner (Ostrittrum) zu ihren drei geführten Radtouren begrüßen. Nach der „Sagenhaften Tour“ und der „Kuhlen-Tour“ war von der Beteiligung her die „Wassermühlen-Tour“ am Sonntag der Renner. 42 Radler hatten sich am Dorfplatz „Am Brink“ in Ostrittrum eingefunden, um von dort zu den historischen Wassermühlen in Heinefelde und auf Gut Moorbeck zu starten. Wer nach der Rückkehr immer noch Wissensdurst hatte, der konnte auch noch die Ostrittrumer Mühle in Augenschein nehmen.

Vorbei an den schön gelegenen Höfen in Westrittrum, dem Huntloser Moor und Hespenbusch gelangten die Exkursions-Teilnehmer auf Nebenstrecken zur Wassermühle in Heinefelde. Dort wartete schon Antonius Wahlmeyer-Schomburg, der zusammen mit seiner Gattin, Architektin Dagmar Schomburg, 1994 die verwahrloste Mühle erstand und in den vergangenen fünf Jahren die Restaurierung auf privater Ebene stetig vorantrieb. Die beiden haben das Mühlengebäude liebevoll in Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalschutz soweit saniert, dass immer mehr Führungen angeboten werden können. „Das hat sehr viel Kraft gekostet“, meinte der Mühlenbesitzer, aber es sei der erklärte Wille beider, alte Kulturgüter zu erhalten, in diesem Fall die alte Hofmühle.

In zwei Gruppen aufgeteilt, besichtigten die Gäste das historische Gemäuer. Früher gehörte die Wassermühle – wie auch die in Moorbeck – dem Oldenburger Grafen. Antonius Wahlmeyer-Schomburg erklärte eingangs, dass sowohl die Mühle mit Mühlbach wie auch der Stauteich und das historische Sturzgefälle in das Verzeichnis der Kulturdenkmale aufgenommen worden sei. So dreht sich heute wieder ein Schaufelrad, angetrieben von den Wasserfluten.

Nach einer Führung durch das historische Mühlengebäude, bei der der Eigentümer auf die verschiedenen Sanierungsphasen verwies und auch einen Ausblick auf neue Technik mit leisem Generator zur Stromerzeugung gab, machten sich die Tour-Teilnehmer auf den Weg in Richtung Moorbeck, wo ein weiteres Mühlengebäude besichtig werden konnte. Direkt am Mühlenteich stand auch die Kaffeetafel bereit. So gestärkt traten die Radler die Heimfahrt an.

Nach rund vier Stunden und einer Fahrtstrecke von 20 Kilometern endete die Tour wieder in Ostrittrum.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.