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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Mühlenflügel drehen sich im Wind

16.01.2015

Harpstedt Es ist unübersehbar in diesen windigen Tagen: Die großen Flügel der Harpstedter Mühle, die trotz einer aufwendigen Sanierung seit Jahren immer nur für kurze Zeit in Bewegung waren, drehen sich wieder.

Müller und Inhaber Helmut Nienaber bestätigt: Die Mühle ist wieder intakt und bleibt es jetzt hoffentlich auch. Sowohl beim Harpstedter Müller als auch beim Flecken, der viel Geld und Verwaltungsarbeit in die Sanierung der Mühle gesteckt hat, dürfte das für große Erleichterung sorgen.

Rund 600 000 Euro waren bis Oktober 2010 in die Sanierung der Mühle geflossen, die dann nicht richtig funktionierte. Nach Nienabers Meinung, weil die ausführende Firma bei der Antriebstechnik nicht richtig gearbeitet hatte. Hölzerne Kämme, die ähnlich wie bei einem Zahnrad die Kraft übertragen, seien aus dem falschen Holz angefertigt und zudem noch im falschen Abstand montiert worden, hatte Nienaber im November 2013 erklärt.

Auch mehrfache Reparaturen hatten keine dauerhafte Lösung gebracht. Jetzt hat eine andere Firma in der Mühle gearbeitet, offenbar mit Erfolg – die Flügel drehen sich.

Noch nicht endgültig abgeschlossen ist ein anderes Problem für Helmut Nienaber. Im Juni hatte das Amtsgericht Delmenhorst ein vorläufiges Insolvenzverfahren gegen den Betreiber der Mühle und des danebenliegenden Ladengeschäftes eröffnet.

Schon damals war Nienaber aber zuversichtlich, die Insolvenz abwenden zu können. Endgültig abgeschlossen sei das Verfahren zwar immer noch nicht, er sei aber sicher, dass die Probleme bald endgültig gelöst sein werden, sagte er am Donnerstag auf Nachfrage der NWZ .

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