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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wichtiger Tipp: Ruhe bewahren

13.07.2019

Munderloh /Landkreis Ein Wespennest im Gartenschuppen oder direkt am Wohnhaus: Das ist etwas, vor denen viele Menschen sich sorgen. Gerade im Sommer sind die stachelbewehrten Insekten sehr aktiv. Hautflüglerberater Heiko Pape (67) aus Munderloh gibt kostenlose Tipps für den Fall des Falles.

Alle Wespen sind lästig auf der Terrasse?

Nein. Wespe ist nicht gleich Wespe. „Die sächsische Wespe sieht man eigentlich nie auf dem Frühstückstisch im Freien. Sie geht nicht auf Fleisch oder Süßes“, sagt Pape. Angezogen vom Geruch würde dagegen die deutsche oder gemeine Wespe.

Ein Nest ist da. Wie verhalte ich mich richtig?

Häufig ist es völlig unnötig, ein Wespennest zu entfernen. Entscheidend sei der Standort, so Pape. In unmittelbarer Nähe einer Tür wären Störungen vorprogrammiert. In einem Gartenschuppen oder an anderen Stellen eines Hauses reiche es, wenn sich die Menschen an folgende Grundregeln halten: Keine Erschütterungen, kein Anatmen der Insekten, also Abstand und Ruhe bewahren. Im August sterben die Wespenvölker auf natürliche Weise ab, nur die jungen Königinnen fliegen aus, um zu überwintern. Sie gründen im nächsten Frühjahr grundsätzlich an anderer Stelle einen neuen Staat.

Wie wird ein Wespennest umgesiedelt?

Nicht nur die Honigbiene ist nützlich. Wespen dezimieren andere Insekten, die sie als Futter für ihre Larven benötigen. In vielen Fällen ist eine Umsiedlung des Nestes völlig unnötig. Falls doch, ist eine anerkannte Methode das Einfangen der Insekten mit einem Staubsauger und Umsetzen des leeren Nestes. Pape, der seit 15 Jahren als Berater im Landkreis tätig ist und wie viele seiner Kollegen Imker, trägt in solchen Fällen seine Schutzkleidung. Er selbst wendet eine alternative Methode an, um die Insekten zu fangen – mit Hilfe eines Plastiksacks.

Von welchen Maßnahmen ist dringend abzuraten ?

Der größte Fehler, der in der Praxis immer wieder gemacht wird, ist das Verkleben der Nestöffnungen mit

Beratung grundsätzlich kostenlos

Die Beratung durch das landkreisweite Netz der Hautflüglerexperten ist kostenlos. Im Falle einer Umsiedlung werden 35 Euro zuzüglich Kilometergeld (0,30 Euro je km) fällig.

Zu den Hautflüglern zählen Wespen, Hornissen, Hummeln und Bienen.

23 ehrenamtliche Berater stehen derzeit auf der Liste für den Landkreis Oldenburg. Sie sind größtenteils erst abends erreichbar, viele sind zugleich Imker.

Die komplette Liste mit der Aufteilung auf die einzelnen Gemeinden steht hier:

https://bit.ly/30vr91k

Silikon oder ähnlichem Material. Das macht die Wespen nur aggressiv und zwingt sie, auf der Suche nach einem Ausweg, tiefer in die Gebäude einzudringen, warnt Heiko Pape und stellt eine Frage: „Wie würden Sie reagieren, wenn ein Unbekannter Sie in der eigenen Wohnung einschließen würde?“

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
Rufen Sie mich an:
04407 9988 2731
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