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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

FERIENJOBS: Nach 14 Anfragen ist das Ziel erreicht

13.07.2005

GANDERKESEE GANDERKESEE - Anders Beckmann hat‘s geschafft. Bei 14 Firmen hatte der 17-Jährige Gymnasiast aus Immer angeklopft – dann endlich klappte es. So schwer habe er sich die Suche nach einem Ferienjob nicht vorgestellt, bekannte Anders. Morgen, Donnerstag, hat er seinen ersten Arbeitstag in einem Einkaufsmarkt in Hude.

Wie knapp die Stellen sind, wurde auch in der 9b der Realschule Bookholzberg deutlich. Mehrere der 20 Schüler hätten gesucht, aber nur fünf seien fündig geworden, berichteten Edyta Berger und Sebastian Haje. Beide zählen zu den Glücklichen: Im Eiscafé servieren und eine Wochenzeitung austragen, damit will Edyta 400 Euro für einen Urlaubsflug verdienen. Sebastian jobbt als Austräger.

In einer Nische wird Carolin Melle, 15, tätig sein. Als leidenschaftliche Tennisspielerin wird die Neuntklässlerin beim GTV helfen – mal beim Schnuppertraining der Jüngsten, mal bei der Meisterschaft.

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Was die Ganderkeseer Unternehmen angeht, gibt es ganz unterschiedliche Erwartungen an die jetzt ausschwärmenden Schüler. So setzt das Hotel Backenköhler neben Lust zur Arbeit und einem gepflegten Äußeren voraus, dass die Schüler nicht nur ein paar Wochen, sondern länger bleiben. „Gute Erfahrungen“ habe man mit den stundenweise tätigen Jugendlichen gemacht, berichtete Geschäftsführerin Cerstin Vosteen. In jüngster Zeit habe es aber nur vereinzelt Anfragen gegeben.

Ähnlich bei Inkoop: Auch hier wird auf längere Arbeitsverhältnisse gesetzt, zumal das Anlernen zeitaufwendig sei, sagte Sven Ohlsen, Marktleiter in Bookholzberg. In seinem Markt seien sechs junge Aushilfskräfte tätig.

„Mindestens 18“ sollten die Bewerber bei Schmalriede Zink sein. Aufgrund der spezifischen Anforderungen sei das sinnvoll, so Geschäftsführer Thomas Schmalriede. Ähnlich ist es bei der Post: „Nur Volljährige“ werden laut Pressesprecherin Minou Esfahlani eingestellt. Auch bei der Post erwarte man längerfristige Beschäftigungen. Zurzeit seien die Chancen auf einen Job „gleich null“, weil die Post auf Pools junger Aushilfskräfte zurückgreifen könne.

Keine Ferienjobs gibt es im Berufsförderungswerk Bookholzberg – zumal auch dort eine Sommerpause eingelegt wird.

Vergeben sind die Ferienjobs in der Gärtnerei Melle, wo drei Schüler tätig sein werden. Gleiches gilt für den BBM-Markt, wo Marktleiter Jens Hansing bereits im April erste Anfragen hatte. Weil im Sommer auch viele Kunden in Urlaub sind, wurde nur ein Schüler verpflichtet, bei Bedarf kann er durch weitere Jugendliche verstärkt werden.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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