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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Teichwirtschaft Ahlhorn: Nach den Fischwarten kommen die Ausflügler

26.09.2016

Ahlhorn Die Teichwirtschaft Ahlhorn wird um eine Attraktion reicher. Bei der offiziellen Eröffnung des Hoffestes am Sonntagmittag stellte Regina Dörrie, Leiterin des Forstamtes Ahlhorn, ein Projekt vor, das 2017 fertiggestellt und dann ein weiterer Magnet für Ausflügler sein soll: Das alte, denkmalgeschützte Hälterhaus wird zu einem Ausstellungsbereich, der „sich selbst erklärt“ und jeweils am Wochenende für ein paar Stunden geöffnet sein werde.

Bei dem Hälterhaus handelt es sich um ein der Fischzucht dienendes Gebäude, das um 1930 bis 1940 errichtet wurde. Der eingeschossige Baukörper besteht aus einem Hauptteil mit seitlich tieferliegendem Nebentrakt. Auf dem Fundament wurden Becken für die Fischzucht angelegt. Der direkt über dem Eingang einst von der Frau eines Fischmeisters per Hand gemalte Fisch wurde zum Symbol für die Teichwirtschaft.

Das Hälterhaus sei bis 2004 noch in Betrieb gewesen, berichtete Dörrie. Gleich daneben sei 2005 eine neue Hälterhalle gebaut worden.

Zu den geplanten Ausstellungen: Im oberen Bereich des Hälterhauses soll die Arbeit des Fischwartes vorgestellt werden. Darunter, also im Bereich der Becken, wird über den Naturraum sowie die Historie der Teichwirtschaft informiert. Auch sollen in dem Haus Rezepte vorgestellt werden. Im Außengelände werde ein Wasserspielplatz entstehen, ergänzte Rainer Städing, Pressesprecher der Landforsten.

Zu den genauen Kosten wollte sich Dörrie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht äußern. Die Gebäude-Sanierung werde von den Landesforsten finanziert, bei den Ausstellungen rechne sie mit Fördergeldern.

An der Eröffnung des Hoffestes, die in diesem Jahr im Zeichen des 110-jährigen Bestehens der Teichwirtschaft stand, nahmen die Landräte Carsten Harings (Landkreis Oldenburg) und Johann Wimberg (Cloppenburg) teil, ferner Großenknetens Bürgermeister Thorsten Schmidtke, Emsteks stellvertretender Bürgermeister Norbert Kuhn sowie hiesige Landtagsabgeordnete. Auch der Präsident des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves), Prof. Dr. Eberhard Haunhorst, war gekommen.

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Landrat Harings ging in seinem kurzen Grußwort (das er stellvertretend auch für Wimberg hielt) auf die im Jahr 1906 beginnende Geschichte der Teichwirtschaft Ahlhorn ein. Aus einem unwirtlichen, für die Landwirtschaft unbrauchbaren Land sei mit Menschenhand „ein Juwel“ geschaffen worden. eine „wunderschöne Landschaft“, in der viele Menschen Erholung fänden.

Ähnlich äußerte sich Schmidtke, der auch für Kuhn sprach. „Was wir hier vor Ort haben, ist Natur pur.“ Dass auch zum Hoffest 2016 wieder Tausende kamen, zeige, „wie gern sich die Menschen hier aufhalten“.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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