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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Ja, wie süß ist der denn?

06.07.2017

Ostrittrum Mit großen Augen blickt das Affenbaby durch die Gitterstäbe. Immer wieder versucht es, die Käfigwände hochzuklettern. Die Mama hält das Tier ganz fest an sich. „Dass die Babys nicht runterfallen“, wundert sich Tanja Riesmeier während sie in das Gehege blickt. Auch wenn sie seit mehreren Jahren den Wild- und Freizeitpark Ostrittrum mit ihrem Mann Thomas betreibt, ist ihr anzumerken, dass auch sie von den Tieren fasziniert ist. Besonders jetzt in der Sommerzeit: Der Tierpark erlebt momentan den alljährlichen Babyboom in den einzelnen Gehegen. Zwischen Mai und August käme der meiste Nachwuchs, erzählt Riesmeier.

„Unsere Äffchen sind drei Wochen alt.“ Die Berberaffen würden für gewöhnlich zwei Jahre bei der Mutter bleiben. Unter anderem deshalb habe es im letzten Jahr in dem Gehege keine Babys gegeben. Umso schöner, dass in diesem Jahr gleich dreimal Nachwuchs kam. „Da waren wir ganz erstaunt.“ Alle drei Mütter haben ihre Babys am selben Tag zur Welt gebracht, erzählt Riesmeier. Die jungen Tiere sind am schwarzen Fell zu erkennen.

Für gewöhnlich bringen die Tiere laut Tanja Riesmeier in dem Park ihre Babys selbst auf die Welt. „Wir greifen nur im Notfall ein“, sagt die Parkbetreiberin.

In der vergangenen Woche kam im Esel-Gehege ein Fohlen zur Welt. Das erste Mal, seitdem es in dem Stall einen neuen Hengst gibt. Ebenfalls zum ersten Mal ist es ein graues Fohlen, freut sich Riesmeier – so wie Mutter Daisy. Noch hat das Fohlen keinen Namen. Dieser werde vom Paten festgelegt, erklärt Riesmeier. Und den hat das Fohlen offiziell noch nicht. Je nach Tier koste die Patenschaft, die nach einem Jahr ausläuft und bei Bedarf verlängert wird, unterschiedlich. Bei einem Esel zahle der Pate beispielsweise 250 Euro im Jahr. Schließlich kämen bei so einem Tier Kosten für Hufschmied, Stroh und weitere Dinge zusammen. Die nächste Geburt kann jeden Moment folgen: Eseldame Lisa erwartet ebenfalls ein Fohlen.

Gleich fünf Ferkel laufen durch das Gehege der Göttinger Minischweine. „Sie sind alle gut durchgekommen“, erzählt Riesmeier. Die kleinen Tiere ließen sich auch gut verkaufen, da sich manche Besucher gerne Hausschweinchen hielten. Und da es Herdentiere sind, würden immer gleich zwei Schweinchen genommen.

Im Minischwein-Gehege käme es vor, dass es mehrmals im Jahr Nachwuchs gibt. Um den „Damen eine Pause zu gönnen“, würden sowohl in dem einen als auch in anderen Gehegen die Männchen ab und zu für eine Weile herausgenommen. Weiteren Nachwuchs gibt es in dem Park in Ostrittrum bei den Alpakas, den Steinböcken oder auch beim Wild.


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Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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