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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

UMWELT: Nährstofffracht bereitet Sorgen

28.10.2009

AHLHORN /LANDKREIS „Ich kenne die Ahlhorner Fischteiche seit 1951“, sagte Hubert Fenske, Regionalbeauftragter der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH). Der Rückgang der Artenvielfalt sei erschreckend. So wurden 1983 noch vier Brutpaare Schellenten beobachtet; im vergangenen Jahr war es nur ein Paar. Dies sei eine der negativen Folgen der Nährstoffeinträge, die über die Lethe in die Fischteiche gelangten. Die BSH hat daher beantragt, Landschaftsteile im Bereich der Oberen Lethe bei Ahlhorn und ihrer Nebengewässer als Naturschutzgebiet auszuweisen.

Im Ziel, das FFH-Gebiet besser zu schützen, zeigten sich die Mitglieder des Umwelt- und Abfallwirtschaftsausschusses des Kreises am Dienstagabend einig. Strittig war allerdings das „Wie“, zumal der benachbarte Landkreis Cloppenburg den BSH-Antrag strikt ablehnte. Erschrocken über diese Stellungnahme zeigte sich Heinz Mestemacher (SPD). Martin Brinkmann (Grüne) sprach von einem „Hilferuf“ der BSH, auf den schnell reagiert werden müsse. Axel Brammer (SPD), Rolf Jessen (FDP) und Jens Heinefeld (CDU) regten konstruktive Gespräche mit dem Landkreis Cloppenburg an. „Wir können den Nachbarn aber nicht vorher verprügeln“, meinte Heinefeld.

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Ähnlich sah es Otto Sackmann (UWG), der einen „Runden Tisch“ mit Landwirten, der BSH oder dem OOWV ins Spiel brachte. Franz-Josef Dasenbrock als Vertreter des Landvolks mahnte ein Gesamtkonzept an, das über die Kreisgrenze hinausgehe. Er warnte davor, die Landwirte vor Ort zu bestrafen. Deutlich weiter ging Ausschussvorsitzender Heinz Brigant. „Wir sind kein Öko-Stammtisch“, forderte der SPD-Politiker einen Beschluss, wonach die Verwaltung Maßnahmen zur Unterschutzstellung einleiten solle. Das ging der Mehrheit doch zu weit: Sie griff den Vorschlag des Ersten Kreisrats Rolf Eilers auf, wonach die Verwaltung mit allen Beteiligten sprechen werde. Die Ergebnisse würden vorgestellt. Mit einem rund 50 Meter breiten Naturschutzstreifen zu beiden Seiten der Lethe werde sich kaum eine Verbesserung der Wasserqualität erreichen lassen, meinte Eilers.

Die BSH warnte: „Wenn nichts passiert, können wir in zehn Jahren den Begriff ,ökologisch’ für die Lethe abschreiben“, betonte Fenske.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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