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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Nah bei den Pferden

12.04.2019

Drei Tage lang verweilten acht Kinder aus syrischen Flüchtlingsfamilien mit ihren deutschen Freundinnen auf dem kleinen Pferdehof von Marina Brumund in Colnrade. Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Mädchen und Jungen die unbeschwerte Freiheit auf dem idyllisch gelegenen Gehöft am Holtorfer Bach. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es erst einmal an die Arbeit. Die Pferde wurden auf die Koppel geführt und die Ställe ausgemistet. Den Kindern machte es keine Probleme, mit der Mistgabel umzugehen.

Unter Anleitung von Brumund, ausgebildete Reittherapeutin, lernten die Kindern, die Pferde zu pflegen. Nach anfänglicher Scheu kämmten sie die Mähne, putzten das Fell und kratzten die Hufe aus, als wenn sie es schon immer getan hätten. Die Pferde, einige von ihnen sind Therapiepferde, fühlten sich dabei sichtlich wohl. Das anschließende Reiten war der Höhepunkt. Auf dem warmen Pferderücken konnten die Kinder davon nicht genug bekommen. Es entstand in kurzer Zeit eine Vertrautheit und eine Gemeinschaft nach dem Motto: Das höchste Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.

Dieser Aufenthalt gehört zu einer Reihe von Unternehmungen der Initiative „Gemeinsam stark – Kinder unserer Stadt“ unter der Leitung von Linda Vietor aus dem DRK-Mehrgenerationenhaus Wildeshausen und wurde möglich gemacht durch die Unterstützung des Rotary-Clubs, der Bürgerstiftung Wildeshausen, der Insel-Apotheke am Westring und privater Gönner.

Neu: „Café am Westring“

Das neue „Café am Westring“ ist am Donnerstag im E-Center eröffnet worden. Es entstand auf den bisherigen Flächen des Cafés Schäfers und der Fleischerei Tonn. Das neue Café wird vom E-Center betrieben, wie Oliver Einemann berichtet. Der 49-Jährige übernahm das 3600 Quadratmeter große E-Center inklusive Getränkemarkt im Dezember 2017 als selbstständiger Kaufmann, nachdem er zuvor fast fünf Jahre lang dessen Marktleiter war. Abteilungsleiterin des neuen Cafés ist Kerstin Rösner. Das Café, das auch einen Mittagstisch anbietet, verfügt über 52 Sitzplätze. Hinzu kommen demnächst noch 24 Sitzplätze draußen. Beschäftigt sind dort neun Personen plus wechselweise einer der vier Auszubildenden des E-Centers.

Neuer Leiter im Atrium

Martin Albrecht übernimmt die Leitung des Pflegezentrums Residenz Atrium am Wall GmbH in Wildeshausen, die zur Almavita-Gruppe gehört. Er folgt auf Gisela Bruns, die die Leitung für mehrere Jahre innehatte. Die Senioreneinrichtung an der Heemstraße hat mit Martin Albrecht einen sehr erfahrenen Einrichtungsleiter gewonnen, der sich durch langjährige Erfahrung in dieser Position auszeichnet, teilte das Unternehmen jetzt mit. Damit sei der erfolgreiche Fortbestand der Seniorenresidenz Atrium in Wildeshausen gesichert.

Rosswog stellt Buch vor

Der Aktivist, Autor und freie Dozent Tobi Rosswog hat am Mittwochabend in der Buchhandlung „Bökers am Markt“ in Wildeshausen sein Buch „After Work – Radikale Ideen für eine Gesellschaft jenseits der Arbeit“ vorgestellt. Rosswog beschäftigt sich nicht nur mit dem Thema Arbeit und welche Folgen sie für unsere Umwelt und das Klima hat, sondern in dem Zusammenhang auch mit Geld, Eigentum und Tausch. Er plädiert dafür, bewährte Muster Schritt für Schritt zu durchbrechen, sie neu zu denken und anders zu leben. Eine seiner Thesen lautet: Geldfreies Leben als ein Weg in ein neues Miteinander. Jeder sollte sich die Frage stellen: Was brauche ich wirklich und was ist mir wichtig? Mit diesen Fragen hat sich auch schon Jens Fröhlke von der Buchhandlung „Bökers am Markt“ beschäftigt. Er wanderte ein Jahr ohne Geld durch Deutschland. Tobi Rosswog kritisiert Wirtschaftswachstum als absolutes und alleiniges Ziel. Er sieht die Vorstellung eines guten Lebens statt eines superproduktiven im Kommen. „Nur an das Konstrukt Arbeit trauen wir uns immer noch nicht ran“, schreibt er in der Einleitung seines Buches. Mit seinem Werk will Rosswog dazu einladen, den eigenen Alltag zu verändern.

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