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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Noch mehr Fahrer steigen ein

06.03.2019

Neerstedt Seit einem Vierteljahr wird das Bürgerauto Dötlingen von der Gemeindeverwaltung in Neerstedt genutzt. „Spielregeln“ mussten erst einmal festgelegt werden, sagt Silke Eichhorn-Röpken von der Verwaltung: Wer koordiniert die Fahrten? Wie lässt sich das Elektroauto fahren? Die Probezeit ist vorbei, jetzt geht die Gemeinde einen Schritt weiter: Dem Verein „Wi helpt di“ und der Flüchtlingssozialarbeit steht es ab sofort auch zur Verfügung.

„Es dient dazu, die E-Mobilität bekannter zu machen im Landkreis und vielleicht Berührungsängste zu nehmen – wenn es denn welche gibt“, sagte Bürgermeister Ralf Spille am Dienstag. Zusammen mit Manuela Schöne und Rabea Beyer (Kreisverwaltung) sowie Ina Schäfer und Silke Eichhorn-Röpken (Gemeindeverwaltung) stellte er das bunte Auto noch einmal vor.

Wie „Wi helpt di“ mit einbezogen wird, wusste Schäfer zu berichten, die für den Verein aktiv ist: Wenn ehrenamtliche Helfer die Klienten beispielsweise zum Einkauf begleiten wollen, können sie auf das E-Auto zurückgreifen. Voraussetzung: Die Nutzung muss vorher angemeldet sein. Darum kümmert sich ein Mitarbeiter der Verwaltung, der die Fahrten koordiniert.

Neu ist die Idee, das Auto für „Wi helpt di“ und die Flüchtlingssozialarbeit zu nutzen, nicht: Von Beginn an, als es um die Frage ging, ob sich die Gemeinde an dem Projekt beteiligt, stand dieser Grundgedanke im Fokus. Mit dem Projekt ist die „nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum“ gemeint. Initiiert vom Landkreis, ist es eines von 30 Klimaschutz-Projekten deutschlandweit, das durch ein Programm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit rund 210 000 Euro unterstützt wird. „Das macht uns natürlich besonders stolz“, sagte Kreis-Klimaschutzbeauftragte Schöne. In dem Fördertopf befinden sich insgesamt 75 Millionen Euro. Schöne brachte weitere Zahlen auf den Tisch: Am 1. November 2017 waren 108, am 31. Dezember 2018 148 E-Autos im Landkreis Oldenburg angemeldet.

Die Gesamtkosten für das Bürgerauto mit unter anderem zwei Wandladestationen und Ingenieurkosten belaufen sich auf rund 50 000 Euro – 80 Prozent der Summe wird durch das Landkreisprojekt gefördert. An dem beteiligen sich neben Dötlingen noch Ganderkesee, Dünsen, Kirchseelte sowie die Berufsbildenden Schulen in Wildeshausen.

„Es ist eine gute Investition“, findet Spille. Die Verwaltung nutze das Auto auf jeden Fall, sagte Schäfer. Eine Schulung mit der Verkehrswacht für zwölf „Wi helpt di“-Mitarbeiter ist zudem angemeldet: Im März lernen sie, wie ein E-Auto zu bedienen ist.

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Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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