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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Müllentsorgung Im Landkreis Oldenburg: Wegen Corona: Wertstoffhöfe schließen ihre Tore

26.03.2020

Neerstedt /Hude /Landkreis Die strahlende Sonne lockt viele Menschen in den Garten. Es werden Beete aufgeräumt und alte Sträucher durch neue ersetzt. Dass dabei viele Grünabfälle zusammen kommen, ist klar. Nur wohin damit? Die Wertstoffhöfe im Landkreis Oldenburg haben seit diesem Dienstag (wie berichtet) die Toren geschlossen.

Der Grund für diese Entscheidung des Landkreis Oldenburg: Vor dem Hintergrund der Maßnahmen gegen die Coronakrise und angesichts des schönen Wetters haben viele Bürgerinnen und Bürger ihre freie Zeit genutzt, um zum Beispiel ihren Garten oder den Keller aufzuräumen. Die Folge war ein überdurchschnittlicher Anstieg von Anlieferungen an alle Wertstoffhöfe und Grüngut-Annahmestellen im Landkreis, sagt Kreissprecher Oliver Galeotti.

„Bei der Müllumschlagstation in Neerstedt zum Beispiel standen die Autos bis auf der Landstraße Schlange“, fügt Stephanie Siefken-Hahn, Leiterin des Amtes für Bodenschutz und Abfallwirtschaft im Kreishaus, hinzu.

Weil die Besucher die Nutzung der Wertstoffhöfe und Grüngut-Annahmestellen „überstrapaziert haben“, wie Siefken-Hahn sagt, habe die Kreisverwaltung keine andere Möglichkeit gesehen als die sofortige Schließung. Es gelte, die Bevölkerung zu schützen und die Ausbreitung des Coronavirus zu beschränken. Der Landkreis bittet die Bürgerinnen und Bürger, ihre Wertstoffe und Grünabfälle vorerst bei sich zu lassen. „Die Sachen können ein paar Wochen liegen bleiben“, sagt die Leiterin und betont: „Der Schutz der Allgemeinheit ist jetzt das Wichtigste.“

Für viele Kreiseinwohner kam die Entscheidung überraschend. Am Dienstag fuhren zum Beispiel immer wieder Bürger den Wertstoffhof in Hude an und standen vor geschlossenen Türen. Einer von ihnen war Till Schweers, der seinen Grünschnitt entsorgen wollte. Seine Meinung zur Schließung: „Dann sollte man eine Alternative anbieten, wie einen Brenntag.“

Eine beruhigende Nachricht gibt es aber: Sowohl der normale Hausmüll, als auch die gelben Säcke werden weiterhin wie gewohnt abgeholt. Gleiches gilt für angemeldeten Sperrmüll.

Soeke Heykes Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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