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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

PRAKTIKUM: Nervenkitzel der Landwirtschaft erleben

09.09.2009

KIRCHKIMMEN In mehreren landwirtschaftlichen Betrieben hat sich Franz Keil nach seiner Matura um ein Praktikum beworben – verschlagen hat es den Salzburger schließlich nach Kirchkimmen. „In den Norden wollte ich schon immer mal“, meint der 19-Jährige. Im Lohnbetrieb von Holger Blankemeyer hat Keil vor drei Jahren das erste Mal mit angepackt und in die Arbeit mit großen Landmaschinen hineingeschnuppert. „Das gehörte zu meiner Ausbildung dazu.“

Familiäres Umfeld

Inzwischen ist der gelernte Agraringenieur zum dritten Mal in Kirchkimmen zu Gast und genießt die „familiäre Umgebung“ auf dem Hof. „Das ist auf jeden Fall ein Pluspunkt“, meint Franz Keil. Denn während seiner mehrwöchigen Aufenthalte in der Klostergemeinde arbeitete er nicht nur im Lohnbetrieb, sondern wohnte zudem im Hause der Blankemeyers Senior, die er liebevoll seine „Austauschgroßeltern“ nennt.

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Der Agraringenieur hat sich in Kirchkimmen bereits gut eingelebt und viele Freunde gefunden. „Der Franz ist eben ein netter und aufgeschlossener Kerl“, befindet auch Holger Blankemeyer. Er würde immer wieder Praktikanten aus dem Ausland in seinem Betrieb aufnehmen. „Es ist doch schön, wenn man sieht, dass nicht nur Leute aus Deutschland ins Ausland gehen, um sich dort weiterzubilden, sondern auch mal jemand zu uns kommt, um hier zu lernen“, so Blankemeyer.

Dass er seine praktischen Ausbildungsphasen in Norddeutschland absolvieren würde, hätte sich Franz Keil trotz der positiven Erfahrungen nicht ausgemalt. „Es klang hier alles sehr sympathisch und ein bisschen Nervenkitzel gehört auch dazu“, erzählt er schmunzelnd von seiner Entscheidung für Kirchkimmen.

Vor seinem Ausbildungsbeginn war der 19-Jährige in der österreichischen Landwirtschaftskammer tätig. „Dort haben viele Leute erzählt, dass es in Norddeutschland viel zu erleben gibt. Davon wollte ich mich selbst überzeugen“, beschreibt der Österreicher mit einem Lächeln.

Für einen Beruf im Agrarwesen hat er sich bewusst entschieden. Das Leben in einer Landwirtschaft ist dem Salzburger schließlich nicht neu. Seine Eltern betreiben nebenberuflich einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb.

Zivildienst steht an

Bevor Franz allerdings richtig ins Berufsleben durchstarten kann wartet ab März 2010 noch der Zivildienst. Als Betriebshelfer wird er in einem österreichischen Betrieb arbeiten. Dass er auch wieder in den Nordwesten Deutschlands reisen wird, steht für Franz Keil fest: „Mir gefällt es hier doch gut.“

Mehr Infos zum Betrieb: www.lu-blankemeyer.de

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