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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Innenstadt: Neubauprojekt am Markt steht kurz vor dem Aus

22.09.2016

Wildeshausen Die Suche nach einem Hauptmieter für den geplanten Neubaukomplex am Wildeshauser Marktplatz gestaltet sich weiter zäh. Wie Tiemo Merle von der Hofschröer Standort- und Objektmarketing GmbH in Bremen auf NWZ -Anfrage bestätigte, ist ein weiterer Bewerber jetzt wieder abgesprungen. Man befinde sich deshalb wieder in der Orientierungsphase.

Der Projektmanager hatte bereits einige Jahre – noch unter Bürgermeister Kian Shahidi – im Auftrag der Stadt nach Potenzialflächen für großflächigen Einzelhandel gesucht. Dabei war er auf die Häuser am Marktplatz gestoßen, in denen derzeit noch unter anderem die Buchhandlung „Bökers“ untergebracht ist. Die Hausbesitzer zeigten sich verkaufsbereit, doch dann ging der Ärger los.

Zwar erteilte der Rat nach langen Diskussionen die Genehmigung zum Abriss der alten Gebäude, aber die Stimmung in Teilen der Bevölkerung war eine andere. Sie schlug sich unter anderem in einer Unterschriftenliste gegen den Abriss nieder (die NWZ  berichtete).

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Diese Querelen machten und machen die Suche nach einem Hauptmieter des „Magneten“ nicht leichter. Dieser Hauptmieter ist für den Investor, die Residenz-Baugesellschaft aus Bremen, jedoch Grundvoraussetzung, um die Gebäude überhaupt erst zu erwerben. Lediglich die Gastronomie- und Wohnflächen würde die Residenz-Gruppe in Eigenregie vermarkten.

Nach Auskunft des Investors – einer der Gesellschafter ist ein 69-jähriger Wildeshauser – ist die gut ein Jahr laufende Option zum Kauf der Immobilien am Marktplatz bereits Ende August ausgelaufen. „Die Eigentümer prüfen inzwischen auch andere Optionen für einen Verkauf“, so der Wildeshauser.

Die Gilde gehört nach Angaben von Schatzmeister Siegbert Schmidt und Offizier Manfred Wulf aktuell nicht zu den Kaufinteressenten. Das sei „Stand heute kein Thema“. Aus Sorge um ihr Traditionsfest hatte sich die Schützengilde im Vorfeld des Ratsbeschlusses kritisch zu dem Bauvorhaben in der Innenstadt geäußert.

Ungeachtet der ausgelaufenen Kaufoption versucht die Residenz-Gruppe nach eigenen Angaben noch bis zum Jahresende, einen Ankermieter zu finden. Ansonsten ist das Projekt für sie endgültig gestorben. Eigentlich habe die Baugesellschaft schon längst den Grundstein für das Wohn- und Geschäftshaus legen wollen, erläuterte der 69-jährige Wildeshauser, der namentlich nicht genannt werden möchte. Doch die Diskussion über das Sieben-Millionen-Projekt am Marktplatz habe nicht nur die Planung hinausgezögert, sondern auch manchen Interessenten abgeschreckt. Ein Bauantrag sei bislang noch nicht gestellt worden.

Er untermauerte seine Ansicht, dass das Neubauprojekt am Marktplatz der Kreisstadt gut zu Gesicht stehen würde. Die Architektur passe an den Standort. Die jetzigen Gebäude seien nicht erhaltenswert.

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