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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Neue Hoffnung für ein Stück Geschichte

07.08.2014

Wildeshausen Das denkmalgeschützte, aber leerstehende Haus zwischen „Sägekuhle“ und Grüner Straße ist weiter dem Verfall ausgesetzt. Ein Stück Wildeshauser Geschichte könnte verloren gehen, wenn nicht bald etwas passiert (NWZ  berichtete). „Bis zum Herbst muss das Gebäude deutlich besser vor der Witterung geschützt werden“, macht der Denkmalschützer des Landkreises Oldenburg, Stefan Effenberger, Druck. „Das haben wir dem Eigentümer auch unmissverständlich klargemacht.“

Jetzt gibt es Hoffnung. Familie Weitz, seit einigen Jahren Eigentümer des Fachwerkhauses, hat das Gebäude wieder verkauft. Das bestätigte Herbert Weitz im Namen seiner Söhne, die Eigentümer waren. „Wir haben das Haus von Fachleuten genau untersuchen lassen“, so Weitz. „Eine Sanierung würde rund eine Million Euro kosten. Deshalb haben meine Söhne Abstand von dem Projekt genommen.“ Weitz betätigte NWZ -Informationen, dass ein Architekt das Gebäude gekauft hat. „Er will das Wohnhaus wieder herrichten.“

Bewegung in die Sache war gekommen, als Nachbarn an der Sägekuhle Ende vergangenen Jahres den Verfall des alten Hauses nicht länger hinnehmen wollten und die Denkmalschutzbehörde informierten. Daraufhin inspizierte der Landkreis das Gebäude. „Seither waren wir immer am Ball und im Gespräch mit den Eigentümern“, betont Effenberger. So habe die Denkmalschutzbehörde veranlasst, dass das eingestützte Dach mit einer großen Pläne notdürftig geschützt wird. Stark beschädigt ist auch das Fachwerk.

Den zunehmenden Verfall des Baudenkmals will auch Ratsfrau Kreszentia Flauger (Die Linke) nicht weiter mit ansehen. „Wenn nicht sehr bald etwas passiert, werden im Herbst und Winter Nässe, Frost und Schneelast noch viel mehr Bausubstanz zerstören. Dann bleibt vielleicht nur noch der Abriss. Dieser Verlust des Baudenkmals muss doch verhindert werden.“ Flauger hatte schon im März regelmäßige Kontrollen von Baudenkmälern gefordert.

Die Denkmalschutzbehörde sieht sich bei 650 Baudenkmälern im Landkreis Oldenburg nicht in der Lage, regelmäßig alle Objekte im Blick zu haben.

Nach dem Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz müssen Eigentümer Baudenkmale pflegen und vor Gefährdung schützen. Der Eigentümer ist verpflichtet, zerstörte Teile nach Anweisung der Denkmalschutzbehörde zu rekonstruieren.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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