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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Neue Ideen fürs Licht

28.09.2019

Aktuelle Ergebnisse der Fasanforschung stellte Diplom-Biologe Ulrich Voigt von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover bei der Herbsttagung des Hegerings Wildeshausen vor. So werden für ein dreijähriges Projekt in Lingen rund 175 Hennen und Küken mit einem Sender ausgestattet, um deren Territorialverhalten zu erfassen. „Es zeigte sich, dass die Hennen vor dem Brüten noch ein Streifgebiet von etwa 15 Hektar hatten und sich eher in Randbereichen von Feldern aufhielten“, berichtete Voigt vor den 100 Anwesenden. Während des Brütens und der Kükenaufzucht sei das Streifgebiet um die Hälfte geschrumpft. Bei den geschlüpften Küken komme es zu Verlusten von mehr als 50 Prozent. Der Grund sind Räuber wie der Marder.

Dr. Josef Kuhlmann vom Biotop-Fonds der Jägerschaft berichtete über seine Arbeit. Im laufenden Jahr konnten alleine über den Biotopfonds etwa 290 Hektar Blühstreifen durch Bereitstellung von Saatgut gefördert werden. Hinzu dürften mehrere große Flächen von Landwirten und Privatleuten aus Eigeninitiative kommen. Kuhlmann warb für mehrjährige und strukturierte Blühstreifen, bei denen immer nur ein Teil neu gesät wird. Durch eine neue Codierung für Landwirte könnten Blühstreifen jetzt nicht mehr nur an Maisflächen, sondern auch an fast allen anderen Feldfrüchten angelegt werden. Hegeringleiter Willi Möser hatte die Gäste im Gasthaus Schönherr begrüßt.

An den Berufsbildenden Schulen (BBS) des Landkreises wird seit Anfang des Jahres ein Elektrofahrzeug als Dienstfahrzeug für Hausmeistertätigkeiten eingesetzt. Das Auto, ein Renault Kangoo, nutzt der Bereich Fahrzeugtechnik zudem einmal pro Woche als Unterrichtsgegenstand zur Ausbildung von Kraftfahrzeugmechatronikerinnen und -mechatronikern. Sie lernen so eine alternative Antriebsart kennen, informieren sich über den speziellen Umgang mit Elektrofahrzeugen bei Pannen oder Unfällen und vollziehen Funktionskontrollen nach.

Wie Lehrer Joachim Haucke berichtet, sorgt der Unterricht dafür, dass die Jugendlichen die Inhalte mit noch mehr Elan aufnehmen. „Der reale Umgang hilft dabei, die abstrakten Zeichnungen und Beschreibungen zu verstehen und das komplette Auto kennenzulernen. Die Arbeitsaufträge werden so noch zielstrebiger angegangen.“

Fast vier Jahre nach dem Start des Unternehmens „Lichthaus“ in der Wildeshauser Westerstraße arbeitet die Firma an einer Neugestaltung ihrer Ausstellungsfläche. „Wir wollen das Thema Lichtwirkung besser darstellen“, erläutert Unternehmer Bert Schweer. Die Tendenz gehe zunehmend in Richtung Vor-Ort-Beratung. „Wir fahren in die Räume, stimmen uns mit den Kunden ab und geben Ideen“, so Schweer. Überall dort, wo Licht gewünscht ist – in der Wohnung, Praxis oder Ausstellungsfläche – sollten Lösungen gefunden werden. Diesen Ansatz wollen die Lichtexperten auch in Wildeshausen weiter verfolgen. „Wir kennen uns nicht nur mit Licht aus, sondern auch mit den Themen Installation und Steuerung“, ergänzt Björn Stickfort, der Ansprechpartner in Wildeshausen ist. Das „Lichthaus“ in der Kreisstadt präsentiert mehr als 150 verschiedene Leuchttypen. Es startet nun an zwei Wochenenden einen „Rausverkauf“, um Platz für den Umbau und neue Ideen zu schaffen.

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