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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

VERKEHRSPROJEKT: „Neue Motivation“ im Bürgerbus-Team

21.07.2005

ELMELOH ELMELOH - Die Spannung steigt, die Ungeduld wächst, aber die Vorfreude auch: Das Fahrer-Team des Ganderkeseer Bürgerbus-Vereins steht bereit für den Einsatz. Gestern Abend trafen die Frauen und Männer, die ab 1. Oktober alle ehrenamtlich den Bürgerbus steuern wollen, im Dorfgemeinschaftshaus Elmeloh zu einem gemütlichen Grillabend zusammen. Eingeladen hatte der Vereins-Vorstand: „Die Leute sollen sich einmal kennenlernen“, sagte Vereinsvorsitzende Hanna Otter-Sandstedt, „aber dieser Abend ist vor allem ein Vorab-Dankeschön des Vorstandes dafür, dass sie ihre Zeit für dieses Projekt zur Verfügung stellen.“

18 Fahrerinnen und Fahrer hat der Bürgerbus-Verein bisher zusammen – damit ist der Start möglich, aber es sollten noch ein paar Freiwillige hinzukommen. „20 Fahrer brauchen wir“, so Otter-Sandstedt, „weil wir ja auch eine Reserve haben müssen.“ Sie ist aber überzeugt davon, dass sich weitere Interessenten melden werden. „Seit der Bus bestellt ist, spüren wir eine neue Motivation“.

Diese hat zum Beispiel Reinhard Janzen bewogen, sich dem Fahrer-Team anzuschließen. „Ich wollte schon länger mitmachen und habe mich dann entschlossen, als ich die jüngsten Berichte über den Bürgerbus gelesen habe“, erzählt der Bookholzberger. Und er hofft, das Projekt kommt so gut in Fahrt, dass später auch sein Heimatort ans Liniennetz angeschlossen werden kann.

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Dafür, dass der Bürgerbus ins Rollen kommt, sind unter anderem auch Fahrdienstleiter Jürgen Kolata und sein Stellvertreter Manfred Köhler mitverantwortlich. Ihre Aufgabe ist es, den Fahrplan und den Dienstplan zu koordinieren, dafür zu sorgen, „dass der Bus immer läuft“, wie Köhler sagt.

Als ehemaliger Busfahrer ist der Hoykenkamper vom Fach, und Kolata, der in Heide wohnt und seine Beamten-Jahre in Altersteilzeit ausklingen lässt, „musste immer viel koordinieren“ – beste Voraussetzungen also für die künftigen Aufgaben. Beide sind überzeugt davon, dass das Bürgerbus-Angebot von der Bevölkerung angenommen wird. „Das erste Vierteljahr wird aber wohl nicht so einfach sein“, glaubt Köhler.

Der Bürgerbus muss sich erstmal einrollen: Bei laufendem Betrieb werde sich schnell zeigen, wo nachgebessert werden könne, sagt Rolf Kuhlmann, 2. Vorsitzender des Vereins. „Wir werden Statistiken anfertigen und genau hinschauen, welche Haltestellen wie angenommen werden.“ Spätere Änderungen bei Zeiten und Routen sind vorstellbar – „aber wenn“, betont Kuhlmann, „dann immer nur zum regulären Fahrplanwechsel“.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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