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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Fünf-Euro-Stück: Neue Münze kommt noch nicht an

15.04.2016

Ganderkesee Es gibt viele verschiedene Meinungen über die neue Fünf-Euro-Münze – aber in einem sind sich Kunden von Ganderkeseer Geschäften einig: Etwas Besonderes ist sie nicht.

„Kein Interesse“, sagt etwa Rolf Delecate aus Delmenhorst. Er hat zwar – wie die meisten Befragten – von der neuen Münze gelesen, besorgen wird er sich den neuen „Heiermann“ aber nicht.

Münzen nächste Woche in Ganderkesee

Seit Donnerstag ist die neue Fünf-Euro-Münze im Umlauf. Sie wird von der Bundesbank herausgegeben. Bei der Bundesbank-Filiale in Oldenburg herrschte am Donnerstag bereits ein reger Ansturm, wie Leiter Wilhelm Gerdes berichtete. Deshalb werde auch nur eine Münze pro Kopf pro Tag herausgegeben. „Das Kontingent ist begrenzt“, betont Gerdes.

In Ganderkesee war die Münze am Donnerstag noch nicht erhältlich. Das liege an den verschiedenen Wertdienstleistern mit unterschiedlichen Routen, die die Münzen in die Bankfilialen bringen, so Gerdes. Bei der LzO und der Volksbank Ganderkesee werde die Münze voraussichtlich ab Mitte nächster Woche zu haben sein. Die OLB hat sie nicht vorrätig.

Genauso sieht es Insa Wolff aus Stenum: „Ich bin keine Sammlerin, ich brauche die nicht“, meint sie. Auch als Gebrauchsgegenstand kann sie auf die Münze verzichten. „Ich bin mit den Scheinen zufrieden, die sind praktischer.“ Den klassischen „Heiermann“, das alte Fünf-Mark-Stück, würde sie aber zurück nehmen – wenn generell wieder von Euro auf D-Mark umgestellt werden würde.

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Auch Birgit Matz wird sich nicht extra eine Fünf-Euro-Münze besorgen. „Wofür?“, fragt die Ganderkeseerin – man könne ja nur in Deutschland damit bezahlen. Auch Werner Struwe aus Delmenhorst hält das Anstellen bei der Bank für „Quatsch“, denn die Münze werde „ja ohnehin irgendwann im Portemonnaie landen“. Dort aber mache sie ja die Karten kaputt, beklagt Thomas Wahrenberg. Der Ganderkeseer steht der neuen Münze skeptisch gegenüber: „Es ist ja noch die Frage, ob das ein Sammlerstück oder eher ein Gag ist“, meint er.

Fakt ist: Die Münze ist – in Deutschland – zugelassenes Zahlungsmittel. Darauf müssen sich die Einzelhändler einstellen. Aziz Öztürk, der an der Ecke Rathausstraße/Wittekindstraße einen Obst- und Gemüseladen betreibt, hat sich schon Gedanken gemacht. „Ich würde sie annehmen – aber ungerne“, sagt der Ganderkeseer. Der Grund: „Ich habe dafür kein Fach in der Kasse.“

Öztürk hat aber auch schon eine Idee, wie das Problem zu lösen wäre: „Dafür müssten die Ein- und Zwei-Cent-Stücke weg.“ Die würden sowohl ihn als auch die Kunden ohnehin nur stören. Deshalb denkt er darüber nach, die Beträge in seinem Laden auf fünf Cent auf- und abzurunden.

Angela Vollstedt pflichtet ihm bei. Die Inhaberin eines Ladens für Strickbedarf am Markt hat kein Problem, die noch unbekannte Münze anzunehmen. Auch sie würde dafür aber gerne „die Ein- und Zwei-Cent-Münzen loswerden“. Die Fünf-Euro-Münze erinnere sie aber stark an das alte Fünf-Mark-Stück. „Klar, der Heiermann“, erinnert sich auch Thomas Wahrenberg, der ihn aber nicht re-etablieren möchte: „Da muss man einen Schnitt machen – die D-Mark ist Schnee von gestern.“

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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