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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Neue Schlagkraft für Trägerverein

02.02.2012

WILDESHAUSEN Alles unter einem Dach – das gilt ab sofort für die Arbeit der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft (KOS) und die Existenzgründungsagentur (EFA) für Frauen in Oldenburg, Delmenhorst und dem Landkreis. Unter dem Zusatz „Beruf & Familie“ arbeiten die Projekte nämlich neuerdings unter dem Dach des Trägervereins zusammen. Das erläuterten die beteiligten Gleichstellungsbeauftragten und Landrat Frank Eger am Mittwoch im Kreishaus in Wildeshausen.

Mit neuer Satzung und nicht ganz neuer Leitung soll weiterhin Frauen – und Männern – bei der Rückkehr in den Beruf geholfen werden. Claudia Körner-Reuter kehrt nach knapp sechs Monaten ins Kreishaus zurück und übernimmt die Leitung der KOS und der EFA.

Seit kurzem ist die Stadt Oldenburg Mitglied im Trägerverein Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft und arbeitet mit dem Landkreis und der Stadt Delmenhorst zusammen. Das bedeutet sowohl finanzielle Vorteile als auch ein Zugewinn an Beratungskräften.

Landrat Frank Eger, der Vorsitzender des Trägervereins ist, hält die Erweiterung für sinnvoll: „Wir haben jeden Tag im Landkreis und in Delmenhorst sowie Oldenburg zahlreiche Ein- und Auspendler. Da ist es sinnvoll, wenn die Beratungsmöglichkeiten nicht an der Landkreis-Grenze enden.“

Mit der Stadt Delmenhorst arbeitet der Landkreis seit 2002 zusammen, seit diesem Jahr ist auch die Stadt Oldenburg Mitglied des Trägervereins. Das hält auch die Gleichstellungsbeauftragte aus Oldenburg, Kornelia Ehrhardt, für wichtig: „Beruf und Familie haben heute eine ganz andere Bedeutung als früher.“ Die KOS konzentriere sich auf zwei Sparten: auf die Berufsrückkehrerinnen und die Betriebe. Und für diese ist die Arbeit der KOS wichtig, bestätigte Dirk Heitkötter vom Arbeitgeberverband Oldenburg. Das „schlummernde Potenzial“ der Frauen in der Erziehungszeit könne wieder ins Erwerbsleben integriert werden“, betonte Heitkötter.

Aber nicht nur Frauen können sich an die Beratungsstellen der KOS wenden und die Weiterbildungsmöglichkeiten wahrnehmen: „Wir möchten auch Väter fördern, die beispielsweise in Elternzeit sind oder waren“, sind sich die Gleichstellungsbeauftragten einig. Damit sollen auch die traditionellen Rollenbilder abgebaut werden.

Ein weiterer Aspekt, auf den der Trägerverein besonderen Wert legt, ist die Pflege Angehöriger. „Das ist ebenso Familienarbeit wie die Kindererziehung“, betonte Ina-Maja Lemke-Hadick, 2. Vorsitzende des Trägervereins. Die steigende Zahl Pflegebedürftiger sei eine Folge des demografischen Wandels. Mit der neuen Zusammenstellung und Erweiterung wünscht sich Landrat Eger „neue Schlagkraft“.

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