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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Firmen: „Nicht in den Himmel wachsen“

19.06.2013

Ganderkesee Ganderkesees Umweltdienstleister [k]nord tummelt sich verstärkt auch in Spanien und Polen – um dort Grundwasser zu reinigen oder Lärmschutzwände zu bauen. Das berichtete Geschäftsleiter Andreas Lange am Dienstag bei einem Informations-Besuch einer SPD-Abordnung um Bundestagskandidatin Susanne Mittag. Doch von unkontrollierter Expansion, so stellte Lange klar, sei man weit entfernt: „Wir wollen nicht in den Himmel wachsen.“

Lange und zwei weitere Gesellschafter hatten [k]nord nach der Insolvenz der Umweltschutz-Nord-Gruppe zum 1. September 2003 aus der Taufe gehoben und den Bereich Kompostsysteme von Umweltschutz Nord mitsamt aller 26 Mitarbeiter übernommen. Heute, so sagte er, habe das Unternehmen 48 Mitarbeiter, vier davon seien von den Delme-Werkstätten an die Weststraße gewechselt.

Geändert haben sich während der zehn Jahre die Tätigkeitsfelder: Schwerpunkt sei heute die Abfalllogistik, also der Transport von Abfall. Dieser Bereich mache mehr als 50 Prozent des Umsatzes aus, ergänzte Anlagenleiter Andreas Melle. Als zweites Geschäftsfeld komme die Abfallbehandlung hinzu, als drittes der Bau von Lärmschutzwänden, wie sie beispielsweise an der Urneburger Straße zu sehen sind.

Für den Bau eben dieser Wände sowohl in Spanien als auch in Polen habe [k]nord eine exklusive Zulassung, berichtete Lange. Elf Wände habe man im Baskenland gebaut, für die Zukunft erwarte er auf der iberischen Halbinsel „ein gehöriges Entwicklungspotenzial“.

Ebenfalls in Spanien ist [k]nord in die Reinigung von Grundwasser zu Trinkwasser (Denitrifikation) eingestiegen. Die Anlage arbeite kostengünstig und mit hohem Reinigungsgrad, doch scheuten Kommunen noch die Investition. „Wir bleiben aber dran.“

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Auf Nachfrage der Besucher ging der Geschäftsleiter auch auf die 2012 erworbene, drei Hektar große Erweiterungsfläche südwestlich des Betriebsgeländes ein. Zurzeit nutze [k]nord das Areal nur zum Abstellen. Es biete Optionen für die Zukunft.

Passen musste Lange bei der Frage, ob der Betrieb denn auch ausbilde: „Zurzeit nicht.“ Das allerdings, so appellierte Susanne Mittag, müsse ja nicht so bleiben: „Sie sollten es nicht aus den Augen verlieren.“

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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