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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Noch ohne Energie für Elektroautos

27.01.2015

Großenkneten Das Ziel ist ehrgeizig. Bereits im Jahr 2008 hat Kanzlerin Angela Merkel es definiert. Bis zum Jahr 2020 sollen ein Million Elektroautos in Deutschland fahren. Davon ist bisher im Landkreis Oldenburg noch nicht viel zu sehen. Genau 35 Autos sind es derzeit, die per Strom fahren. Das ist die aktuelle Zahl aus der Zulassungsstelle des Landkreises.

Wie viele es in der Gemeinde Großenkneten sind, schlüsselt die Statistik aus dem Kreishaus nicht auf, aber angesichts der minimalen Gesamtzahl können es nur wenige sein, wenn überhaupt. Fakt ist: Eine Stromtankstelle finden die Fahrer von Elektroautos in der Gemeinde mit dem Slogan: „Mit Energie für Sie“ derzeit nicht. Im gesamten Landkreis gibt es derzeit nur drei: an beiden Autobahnraststätten an der Autobahn 1 in der Gemeinde Dötlingen (von der RWE betrieben) sowie bei der Esso-Tankstelle in Harpstedt (von der RWG-Genossenschaft betrieben).

Zumindest die Infrastruktur für Elektroautos zu schaffen: Dafür hatte sich die Kommunale Alternative (KA) jüngst eingesetzt. Für diesen Vorstoß hätte sie gerne 15 000 Euro in den Etat 2015 eingestellt, um in Kooperation mit der EWE eine Stromtankstelle einzurichten. Doch für diese Idee konnten sich nur sechs Ratsmitglieder begeistern.

Die KA hatte darauf gesetzt, dass Elektroautos in wenigen Jahren wesentlich verbreiteter sein werden. Kneten könne da eine Vorreiterrolle bei der Förderung nachhaltiger Energiekonzepte unterstreichen und beispielsweise beim Rathaus eine Station einrichten, Das würden den Ort für E-Autos-Fahrer besonders attraktiv machen, so die Hoffnung. Ratsmehrheit und Verwaltung hielten dagegen eine derartige Investition für verfrüht.

Rund um die Gemeinde gibt es neben den Adressen in Dötlingen/Harpstedt auch in der Nähe Ladestationen, allesamt von der EWE, so in Visbek beim Marktplatz, in Emstek im Ecopark, in Cloppenburg beim EWE-Kundencenter. Insgesamt betreibt die EWE derzeit in ihrem Gebiet 36 Stromtankstellen, bei denen es pro Jahr und Tanksäule zwischen 200 und 700 Tankvorgänge gibt, so Pressesprecher Dietmar Bücker. Derzeit ist das Laden noch kostenfrei, aber es gibt bei der EWE Überlegungen, das künftig zu ändern.

Der Oldenburger Konzern will sein Stromtankstellennetz weiter ausbauen. „Dabei ist eine Stromtankstelle im Landkreis Oldenburg eine mögliche Option“, so Bücker. Nähere Angaben zum Ort machte er nicht. Die Kosten für eine Stromtankstelle liegen abhängig davon, ob es sich um einen Ladepunkt für den Privathaushalt oder eine öffentliche Ladesäule handelt und in Abhängigkeit von der Stromstärke laut EWE zwischen 700 und 30 000 Euro.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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