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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Angebot wieder riesig und regional

15.10.2018

Nordenholz „Bio und Sonne gehören zusammen“, dessen ist sich Heiko Aschenbeck in Übereinstimmung mit Michael Niebuhr von Nordenholzer Hof sicher. Wie im Vorjahr zur Premiere des Biomarktes „Bio aus der Region – vom Land auf den Tisch“ rund um den Nordenholzer Hof lachte auch diesmal die Herbstsonne an beiden Markttagen vom Himmel. Nur noch ein Stück intensiver und wärmer.

Den meisten gefiel’s. Sie sonnten sich im Liegestuhl, probierten Produkte aus den 30 mitmachenden Unternehmen, klönten oder genossen einfach den Moment.

Nicht ohne Sponsoren

Zusammen mit Claudia Elfers vom Projekt BioStadtBremen schilderte Aschenbeck Antritt und Idee zur Umsetzung eines solchen Biomarktes. Produkte würden teilweise von weither angefahren, Schlachthöfe seien über 100 Kilometer entfernt. „Bio ist regional. Es handelt sich um Produkte von hier. Sie gezielt zu präsentieren, ist ein wichtiger Punkt“, sagte Aschenbeck weiter. Allerdings ohne Sponsoren gehe auch dieses nicht. Deshalb bedankte er sich bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises, der Gemeinde Hude, dem Projekt BioStadtBremen und zwei Firmen aus dem Biobereich.

Nicht zu vergessen seien auch die Helfer wie Eventmanagerin Sara Michel. „Sie ist unsere gute Fee und Geschäftsführerin“, betonte Michael Niebuhr. Als Dankeschön überreichte er einen Blumengruß.

Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew: „Unsere Gemeinde fördert auch diesen zweiten Biomarkt gerne.“ Und wieder spiele das Wetter mit, auch wenn es irgendwie nicht ganz normal scheine. „Klimawandel kommt nicht. Er ist schon da. In fünf Wochen beginnt schon der Weihnachtsmarkt am 23. November.“ Es sei gut Projekte anzuschieben, die mehr auf Nachhaltigkeit setzten.

Claudia Elfers von BioStadtBremen freute sich mit dem Nordenholzer Biomarkt die vorletzte Veranstaltung in diesem Jahr mit eröffnen zu können. Immerhin seien es elf Projekte in 2018. 2017 waren es noch sieben. BioStadtBremen hatte den Biomarkt in Nordenholz maßgeblich mit angeschoben. Entstanden ist das Projekt aus der Metropolregion. Gefördert wird zum Beispiel das Beiprogramm.

Mit einem Rundgang über den Mark, an dem auch Landtagsabgeordneter Axel Brammer (SPD) teilnahm, war der Markt zugleich eröffnet.

Ein Anlaufpunkt war der Nabu-Stand, der sich – unterstützt durch Imker – mit Biene und Honig auseinander setzte. An diesen Stand kam auch Manuel (9) aus Rethorn. Er nahm an der Marktrallye für Kinder teil. Gerade hatte er auf dem Stand ein ausgestelltes Wespennest gefunden und richtig erkannt. So wie er waren viele Kinder von Stand zu Stand, ausgestattet mit Laufkarte, unterwegs.

Krabben-Carbonara

Das Angebot war riesig und informativ. „Biozertifizierung am Beispiel Kaffee“ stellte Laura Eckard von der Rösterei Catucho vor. Die Bio-Kochshow mit Michael Niebuhr und Marcel Schafft drehte sich um Chili-Salbei-Hühnchen mit Marinade und Nordseekrabben-Carbonara.

Die Bedeutung der Insekten für die Umwelt stellte Imker Götz Neuber vor. Die Zukunft der bäuerlichen und ökologischen Landwirtschaft in der Region zeigten Eduard Hüsers von ProZept e.V. und Martin Clausen vom Gärtnerhof Sandhausen auf.

Neben Kinderaktionen mit Tieren zum Anschauen, Schnitzereien, Feldschmiede für Kinder und Aktionen rund um die Milch zeichnete der Shantychor Hude für den musikalischen Part verantwortlich. Mit dabei war auch die Gruppe „Pangea“ featuring Julia von Hasselbach.

Es war also angerichtet. Die Besucherzahlen sprachen einmal mehr für sich. Einem dritten Biomarkt auf dem Nordenholzer Hof im kommenden Jahr dürfte nichts im Wege stehen.

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