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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Nur Gäste dürfen Bein zeigen

27.07.2013

Wildeshausen /Altona Auf den Straßen laufen die Menschen in Shorts und Sandalen rum, am Arbeitsplatz legen die Arbeitgeber jedoch Wert auf eine Kleiderordnung. Da stellt sich so mancher morgens vor dem Schrank die Frage, ob so manch sommerliches Kleidungsstück dem Dresscode entspricht. Darf bei diesen sommerlichen Temperaturen womöglich auf Feinstrumpfhose und Krawatte verzichtet werden?

„Bei uns gibt es feste Vorgaben“, erklärt Corinna Möser von der Volksbank Wildeshauser Geest, „aber es ist durchaus gestattet, mal die Krawatte abzulegen, wenn einem die Hitze zu schaffen macht.“ Bei erhöhtem Kundenkontakt sollte es allerdings keine Ausnahmen geben, es sind schließlich alle Räumlichkeiten klimatisiert. „Man muss einfach darauf achten, sich stilecht und businesstauglich zu kleiden“, sagt Möser.

Rock nicht zu kurz

Auch im Stadthaus müssen die Angestellten mit der Hitze kämpfen, eine festgelegte Ordnung gibt es aber nicht. „Die Kleidung muss der Arbeit entsprechend gewählt werden“, erzählt Sebastian Pundsack, stellvertretender Pressesprecher der Stadt. Der Rock sollte nicht zu kurz geraten und auch eine Krawatte ist bei Kundenkontakt angebracht. Dennoch sei der Dresscode bei diesem Wetter legerer. Im Büro darf also auch mal Jackett und Krawatte abgelegt werden. „Wir haben bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht, das hat sich über die Jahre einfach eingespielt“, sagt Pundsack.

In anderen Berufen geht es noch etwas lockerer zu. Die Dienstkleidung der Citipost (ein Schwesterunternehmen der NWZ ) bestehe zum Beispiel lediglich aus einem kurzärmeligen Poloshirt. Den Mitarbeitern wird dann freigestellt, ob sie eine kurze Hose tragen möchten. „Die Hose sollte allerdings knielang sein, wie Bermuda-Shorts“, heißt es bei der Citipost Wildeshausen. „Die Hauptsache ist doch, dass alles ordentlich und gebügelt ist.“

Hygiene im Krankenhaus

Das Personal im Krankenhaus muss bei ihrer Berufsbekleidung vor allem auf zwei Dinge achten: Hygiene und Sicherheit. „Deswegen ändert sich die Bekleidung im Sommer nicht“, weiß Ulrike Berg vom Wildeshauser Johanneum. „Die Bekleidung wird sehr oft gereinigt, schließlich ist Hygiene im Krankenhaus ein wichtiger Faktor.“ Auch geschlossene Schuhe sind ein Muss, um für Sicherheit zu sorgen. „Am besten sind die Schuhe vorne geschlossen und haben hinten einen Riemen“, so Berg. Die Oberteile der Berufskleidung seien in der Regel langärmelig, aber kurzärmelige T-Shirts für die Sommerzeit gäbe es auch im Sortiment.

Weiße Bluse, schwarzer Rock, offene Schuhe: so dürfen sich die weiblichen Angestellten im Hotel Gut Altona kleiden. Im Gastronomiebereich sind die Frauen klar im Vorteil. Die männlichen Mitarbeiter tragen zwar auch ein ordentliches weißes Hemd, dürfen aber auf die lange schwarze Hose und die geschlossenen Schuhe nicht verzichten.

„Normalerweise besteht die Betriebskleidung aus einer schwarzen Weste und einer Schürze“, erklärt Chefin Inka Ahrmann. „Aber bei dieser Hitze dürfen die Servicekräfte, wenn sie möchten, darauf verzichten.“

Viele Arbeitgeber machen also beim Dresscode häufig eine Ausnahme, so dass die übliche Berufsbekleidung bei warmen Temperaturen auch mal durch die schicke kurze Hose oder die neue Bluse ersetzt werden darf – auch wenn der Freizeitlook Urlaubern vorbehalten ist.

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