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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

ORTHOPÄDIE: Ohne Schwellenangst in den OP

11.06.2007

STENUM An den Operationstischen informierten Ärzte und Schwestern. Unter den Besuchern waren viele ehemalige oder künftige Patienten.

Von Hergen Schelling

Normalerweise haben Gummibärchen im Operationssaal der Orthopädischen Fachklinik Stenum nichts zu suchen. Aber um die Vorzüge der Arthroskopie zu demonstrieren, so dass auch die Kleinsten unter den Besuchern beim Tag der offenen Tür sie nachvollziehen können, wirken die Süßigkeiten Wunder: Durch eine schmale Metallröhre, das Arthroskop, werden Kameras und chirurgische Instrumente ins Kniegelenk (natürlich ein künstliches) geschoben – eigentlich zur Untersuchung oder zu operativen Zwecken, in diesem Fall aber einzig, um die vorher eingeführten Gummibärchen zu finden.

Nicht nur die kleinen Gäste staunten am Sonnabend über die Möglichkeiten, die die moderne Medizin bietet. Auf Arthroskopie, die mit minimalen Schnitten und Öffnungen auskommt, sind die Ärzte in Stenum spezialisiert. Am Nebentisch wird aber ebenso deutlich, dass Orthopädie auch richtiges Handwerk sein kann: Bohrer, Hammer oder Säge sind immer noch erforderlich, um passend zu machen, was von alleine nicht passt.

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„Gut, dass man das nicht sieht, wenn man hier liegt“, meint ein Beobachter belustigt. Viele Besucher waren mal Patienten in Stenum und wollen sehen, was sich verändert hat. Andere wollen es noch werden und informieren sich. Ärzte und Personal geben überall gern und umfassend Auskunft. „Wir wollen Schwellenängste abbauen“, erklärt Klinik-Verwaltungschef Fredo Garbade. „Der OP soll den Nimbus der Unnahbarkeit verlieren.“

Das gilt ebenso für den Anästhesiebereich gleich nebenan: Dort erklärt Chefanästhesist Dr. Jürgen Werner mit seinen Kollegen das Narkoseverfahren. Im Erdgeschoss stellen die Krankenschwestern Dörte Hilse-Alpert und Ingeborg Masukowitz das Case-Management vor, sozusagen Patientenbetreuung aus einem Guss – von der ersten Voruntersuchung bis zur letzten Nachsorge. Und im Wachzimmer, gegenüber vom OP-Trakt, konnten Besucher sich den Blutdruck messen lassen. „Das passt heute ganz gut“, meinte Garbade mit Blick auf das schwülwarme Wetter.

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