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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Büttenabende: Optische Brücke durch Steinacker-Halle

26.01.2016

Ganderkesee Wenn Prinz André II., Prinzessin Saskia I. samt Ehrendamen in türkis-farbenen Roben in die Festhalle am Steinacker einziehen, ist der Saal zeitgleich in Türkis illuminiert. Ein Zufall ist das nicht. Wochenlang hat das Team um Manfred Neugebauer, der im Bühnenaufbaukommando (Büko) für die Licht- und Tontechnik verantwortlich ist, getüftelt. Noch am Tag vor dem 1. Büttenabend wurde eine lange Liste an Verbesserungsvorschlägen abgearbeitet.

„Es kommt immer etwas Neues“, sagt Manfred Neugebauer (61), der als Perfektionist in Sachen Optik gilt. Bereits seit 1983 steht er ehrenamtlich hinter den Reglern. „Einfach, aber sehr robust“, sei damals die Technik in der Turnhalle am Steinacker gewesen. Es gab etwa 20 Scheinwerfer mit Farbfiltern, die jeder bedienen konnte. Der Flexibilität waren Grenzen gesetzt. „Naja, im Fernsehen gab es damals auch nur eine Kameraeinstellung“, unkt er.

Heute gibt es fast 200 LED-Scheinwerfer, die computergesteuert ihre Informationen erhalten. Für Funktionalitäten müssen aufwendig programmiert werden. Das erfordert eine große Vorlaufzeit. Die Zeiten von „Regler hoch“ seien längst passé. Heute werde alles aufwendig programmiert. Jede Ecke des Saales sei mittlerweile auf LED-Technik umgestellt.

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Und wie gehen die Experten vor? „Man sieht sich die Proben an und achtet besonders auf Kleidung und Musik“, erklärt Neugebauer. „Anschließend überlegen wir, wie man das Licht am besten gestalten kann.“ Die Farben der Kostüme, etwa das Türkis des Prinzenpaares, sollen durch das Licht verstärkt werden.

Die Technik ist mit dem Fasching gewachsten. Die im Vorjahr völlig veränderte Deckendekoration wurde in diesmal um drei, jeweils zwölf Quadratmeter große Flächen ergänzt. Mehrere LED-Fluter projizieren darauf unterschiedliche Farbmuster – quasi eine optische Brücke zwischen Saal und Bühne.

Auf der Bühne selbst sorgt ein zusätzlicher nagelneuer Laser-Strahler für bisher nicht gesehene Lichteffekte. Ein hochmoderner „Nebel-Hazer“ macht – wie der Name schon sagt –  allerfeinsten Dunst möglich. „An den feinen Partikeln bricht sich das Licht“, ist Neugebauer begeistert. Im „Lichtteam“ wird er seit Jahren von Henning Klattenhoff, Andreas Maurer und Timo Schwarting unterstützt. Anke Paukstat bedient in der Regel den so genannten „Verfolger“ im Saal.

Auch wenn sich die Truppe immer wieder neue Ziele setzte: „Der Spaß darf nicht verloren gehen“, weiß Neugebauer. Und auch, wenn der ehrenamtliche Zeitaufwand ständig zugenommen habe: Die Vergabe an eine externe Firma komme nicht infrage. Neugebauer: „Wir wollen den Fasching wie in einer großen Familie machen.“


Ein Spezial gibt es unter   www.nwzonline.de/fasching 
Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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