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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wie aus Äpfeln Saft entsteht

17.10.2019

Ostrittrum Der Nachwuchs des Naturschutzbundes Dötlingen-Wildeshausen – die Naturschutzjugend (Naju) – lernt Stück für Stück ihre Umwelt kennen. Jetzt trafen sich 20 Kinder in Ostrittrum auf dem Gelände von Dr. Volker Kuhlmann, um dort selbst gepressten Apfelsaft herzustellen. Der Spaß ging dabei schon am Treffpunkt los.

Vom Dorfgemeinschaftshaus bis zur Streuobstwiese musste ein zehnminütiger Fußmarsch zurückgelegt werden. Dabei durften die Kinder abwechselnd in einem Anhänger mitfahren, der von einem Rasenmäher in Schrittgeschwindigkeit gezogen wurde.

Auf der Streuobstwiese angekommen, staunten die Mädchen und Jungen nicht schlecht über die große Anzahl der dort vorhandenen Apfel- und Birnenbäume verschiedenster Sorten. So dauerte es auch nicht lange, und der Anhänger war prall mit Äpfeln und Birnen gefüllt.

Danach ging es an die Herstellung der Maische. Hierzu wurde das Fallobst gewaschen und geviertelt sowie von Druckstellen befreit und in der Obstmühle geschreddert. Die so gewonnene Maische wurde wiederum in Netz-Säckchen, eine Art von Presstuch, gefüllt. Diese Säckchen wurden in die Apfelpresse gegeben und mit einer Druckplatte verschlossen. Beim mechanischen Pressen der Maische konnten die Kinder anschließend ihre Muskelkraft unter Beweis stellen.

Der dabei gewonnene Saft wurde aufgefangen, in Flaschen abgefüllt und nach getaner Arbeit gemeinsam verkostet. Dabei waren sich die Kinder einig, noch nie eine so leckere Vitaminbombe getrunken zu haben – sie ließen sich auch gleich mehrfach nachschenken.

Für einen Liter Apfelsaft werden je nach Apfelgröße circa zwei bis drei Kilogramm Äpfel benötigt. Am besten wird der frisch gewonnene Saft innerhalb kurzer Zeit konsumiert. Der Trester – die ausgepresste Maische – kann über den Komposthaufen entsorgt werden.

Am Freitag, 18. Oktober, findet von 13.30 bis 16 Uhr ein Naju-Treffen gemeinsam mit dem Fischereiverein Wildeshausen statt. Wer Interesse hat, etwas über Kleinstlebewesen am und im Wasser beziehungsweise etwas über deren Lebensbedingungen zu erfahren, ist hierzu herzlich eingeladen. Treffpunkt ist der Sportplatz Hockensberg an der Straße Brakland. Nähere Informationen erteilt Tamino Büttner unter E-Mail naju@nabu-doewi.de.

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