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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wechsel: Partnerschaft bleibt im Herzen

23.05.2013

Wardenburg Der Abschied ist ihm nicht leicht gefallen. „Ich hänge immer noch am Partnerschaftskomitee, aber ich weiß auch, dass es weiter in guten Händen ist“, sagt Hans Schröer. Der 73-Jährige hat am Dienstagabend offiziell seine Arbeit als 1. Vorsitzender des Komitees beendet. Sein Nachfolger, Peter Puschmann, den er in den zurückliegenden anderthalb Jahren eingearbeitet hat, übernimmt ab sofort den Vorsitz.

Der Rückzug Schröers aus dem Vorstand ist für das Komitee eine Zäsur. Mit ihm scheidet das letzte Gründungsmitglied aus. Hans Schröer und der bereits früher gegangene Werner Cordes waren lange Zeit diejenigen, die auf Wardenburger Seite die Kontakte zu den beiden Partnergemeinden Röbel an der Müritz und Eelde – mittlerweile aufgegangen in der Gemeinde Tynaarlo (Niederlande) – pflegten. 27 Jahre ist Schröer ehrenamtlich dabei, davon zwölf Jahre als 2. und mehr als drei Jahre als 1. Vorsitzender.

Mit Eelde hatte Wardenburg bereits seit 1986 engeren Kontakt. Schröer, damals noch als Bankangestellter berufstätig, mischte gemeinsam mit Heinrich Behrens, dem damaligen Vorsitzenden der Orts- und Bürgervereine, und Cordes mit. Erste Treffen wurden vorbereitet, Vereine bei der Kontaktsuche unterstützt. „Wir haben uns anfangs irgendwie durchgemuddelt“, erinnert sich Schröer. Schon bei den ersten Zusammenkünften entstanden aber die Beziehungen, die bis heute die Partnerschaft mit Eelde/Tynaarlo entscheidend prägen. Mit Berend de Vries, den er damals als Geschäftsführer des niederländischen Partnerschaftskomitees kennenlernte verbindet Schröer seit langem eine enge Freundschaft. Eng ist auch das Verhältnis zu dessen Nachfolger Dolf Stop.

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25 Blumenkorsos hat Hans Schröer in Eelde miterlebt, immer begleitet von seiner Frau Anna. „Verpasst haben wir während der ganzen Zeit nur zwei“, hat er mitgezählt. Gerne erinnert sich Schröer auch an das große Partnerschaftsfest 2006 in Eelde zurück. „Die Niederländer können solche Dinge toll organisieren“, zieht er seinen Hut.

Auch in der zweiten Partnerschaft gab es Meilensteine. Die Vertragsunterzeichnung in der Marienkirche in Röbel hat sich in sein Gedächtnis eingebrannt, genauso wie die schönen Seefeste. Seit 1990 ist er etwa 50-mal in der Stadt an der Müritz zu Gast gewesen. Knapp doppelt so häufig in Eelde, was auch mit der deutlich kürzeren Entfernung zu tun hat. Niederländisch lesen klappt mittlerweile gut: „Es ist doch recht ähnlich zum Ostfriesischen“, sagt Schröer, der in Kiel geboren, aber in Aurich aufgewachsen ist. Auch wenn er sich jetzt bewusst ganz aus dem Komitee zurückzieht, um seinen Nachfolgern die nötigen Freiheiten zu geben: Eelde und Röbel wird Hans Schröer weiter gerne besuchen.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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