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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Pestruper Gräberfeld bald wieder offen

16.07.2005

WILDESHAUSEN Eine Ortsbegehung führt zur Einigung. Der Schäfer fühlt sich von Behörden und Spaziergängern zunehmend genervt.

von thomas bücher

und karsten bandlow WILDESHAUSEN - Eine gute Nachricht gibt es für die Freunde des Pestruper Gräberfeldes, die bald wieder ohne Einschränkungen ihre Spaziergänge in dem beliebten Naturschutzgebiet unternehmen können. Schäfer Stefan Peterdamm, der im Mai zum Schutz seiner Herde den Zugang zum größten prähistorischen Gräberfeld Nordeuropas mit einem Elektrozaun und engen Zugangspforten stark eingeschränkt hatte, hat der Forstverwaltung Ahlhorn als Vertragspartner zugesagt, die Barrieren bis zum 22. Juli wieder abzubauen.

Der Zaun und die Pforten hatten in den letzten Wochen für erheblichen Ärger in der Bevölkerung gesorgt. Schließlich hatte sich der Zweckverband Wildeshauser Geest mit einer offiziellen Beschwerde an die Forstverwaltung gewandt. Daraufhin kam es zu einer Ortsbegehung auf dem Pestruper Gräberfeld, an der neben Schäfer Peterdamm die Forstamtsleiterin Regina Dörrie, der Wildeshauser Revierförster Klaus Benthe, Bernd Lögering und Georg Schinnerer von der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises sowie Günter Voss vom Heimatverein Düngstrup teilnahmen. Das Ergebnis war nach teilweise heftigen Wortwechseln schließlich das Einlenken des Schäfers.

Peterdamm fühlt sich von den Vertragsbedingungen und den Behörden allerdings zunehmend gegängelt. Unter anderem sieht er nicht ein, dass er täglich einhüten soll und nicht zufüttern darf. Besonders stören ihn auch die Spaziergänger, die ihre Hunde auf dem Terrain frei herumlaufen lassen. Mehr als 20 seiner Tiere seien schon von Hunden gerissen worden.

Trotz allem würde der Schäfer den Hütevertrag mit der Forstverwaltung gerne über das Jahr 2006 hinaus verlängern. Daraus wird allerdings nichts: Die Ahlhorner entwickeln gerade ein neues Pflege- und Entwicklungskonzept für das Gräberfeld, in dem Schafe keinen Platz mehr haben werden.

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