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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Pflanzenschutz und Auflagen beschäftigen Landwirte

10.02.2017

Landkreis /Wardenburg In Sachen Pflanzenschutz auf dem Laufenden zu bleiben war das Anliegen von 140 Landwirten aus dem Landkreis, die sich am Donnerstag im „Wardenburger Hof“ getroffen haben. Eingeladen zur Fortbildungsveranstaltung hatte die Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

In fünf Vorträgen vermittelten Klaus Sandbrink, Ludger Holzenkamp, Hinrich Rothert, Dr. Josef Kuhlmann und Jürgen Seeger den Landwirten Aktuelles zum integrierten Pflanzenschutz und zum Pflanzenbau. „In dem Bereich gibt es ständige Veränderungen“, erklärte Sandbrink, „zum Beispiel werden Sorten resistent“.

Ziel sei es, den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln auf ein notwendiges Maß zu beschränken. Aber wie funktioniert integrierter Pflanzenschutz? Sandbrink nannte das Beispiel Blattlaus-Bekämpfung. Hier gibt es Bekämpfungsschwellen, das bedeutet, dass erst ab einem bestimmten Befall chemische Mittel eingesetzt werden. „Wenn Pflanzenschutzmittel zu früh eingesetzt werden, schädigt man auch nützliche Tiere wie Marienkäfer“, sagte Sandbrink.

Neben den neuesten Entwicklungen bei Pflanzenschutzmitteln sorgten auch gesetzliche Rahmenbedingungen für Diskussionen unter den Landwirten. Die geplante Änderung des Wasserschutzgesetzes bereitet ihnen Bauchschmerzen: „Das kommt einem Nutzungsverbot gleich“, so Sandbrink in Bezug auf die geplante Randstreifenregelung, wonach an jeglichen Gewässern ein fünf Meter breiter Streifen frei von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln bleiben muss.

Auch die Novellierung der Düngeverordnung beschäftigt die Landwirte. „Hier werden Regelungen verschärft“, fasste Sandbrink zusammen. Insgesamt solle weniger Dünger ausgebracht werden, der Bedarf müsse genauer vorab berechnet werden und es werde mehr Kontrollen geben. Der Düngebedarf müsse schriftlich festgehalten und gemeldet werden.

Diese Regelungen bedeuten auch eine Kostenbelastung für die Landwirte: „Mitunter muss die Gülle exportiert werden, weil die Landwirte sie nicht auf ihre eigenen Flächen ausbringen dürfen“, so Sandbrink. „Die Vielzahl an rechtlichen Auflagen sorgt für Unruhe.“

Im Landkreis Oldenburg folgen zwei weitere Veranstaltungen zum Pflanzenschutz im Kirchhatter „Schützenhof“ am Donnerstag, 16. Februar, und im Dötlinger Landhotel am Dienstag, 28. Februar, jeweils 9 bis 13 Uhr.

Greta Block Volontärin / NWZ-Redaktion
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