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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wirtschaft: Pilotprojekt geht in die Patentphase über

04.07.2015

Ostrittrum Vom Piloten zum Patent: Das ist die aktuelle Zielrichtung beim Start-up-Unternehmen „Hansefisch Anlagenbau Gmbh & Co KG“ in Ostrittrum. Dr. Jan Aschenbeck und Marcus Zechelius zeigten sich am Freitag mit den Ergebnissen der einjährigen Pilotphase in der Anlage auf dem Hof Coorßen mit rund 13 000 Oldenbarschen (Zuchtfisch Tilapia) sehr zufrieden. Mit den Erkenntnissen streben sie jetzt in Zusammenarbeit mit einer Oldenburger Fachkanzlei die Anmeldung mehrerer Patente an.

Bei der Lösung des Abwasserproblems sehen sich die Unternehmer auf einem gutem Weg. In der Pilotanlage sind sie mit zwei Litern Abwasser pro Fisch bis zur Schlachtreife ausgekommen. Bisher waren 200 Liter Abwasser der herkömmliche Wert bei der Aufzucht.

Die Fischwahl erwies sich als geeignet. „Während der gesamten Aufzucht gab es keinerlei Auffälligkeiten“, so Aschenbeck. Beim Betrieb kam den Hansefisch-Machern zudem die Idee für ein neuartiges Sortiersystem, das dem Fischwohl als auch der personalarmen Produktion dienen könnte. Hier ist ein weiteres Patent geplant.

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Dritter Punkt war der Verzicht auf Medikamente bei der Fischzucht. Des gelang komplett, zudem war die biologische Wasseraufbereitung „außerordentlich stabil“.

In der zweiten Pilotphase soll es nun ein neues Desinfektionsverfahren, weitere Energieeinsparungen und Verfeinerungen der biologischen Wasseraufbereitung geben. Für die Vorbereitung der weiteren Schritte der Hansefisch sind Anlagenstandorte in Niedersachsen und Mecklenburg besucht worden.

Gespräche mit Standortanbietern und den zuständigen Landesministerien verliefen „fruchtbar“, heißt es.

Kooperation geglückt: Über den Erfolg bei „Fisch aus EU-Zucht“ freuten sich Lehrerin Dr. Silke Wrieden-Buerfeind (von links), Dr. Jan Aschenbeck, Marcus Zechelius (beide Hansefisch) und Christine Gronemeyer (Wirtschftsförderungesellschaft) BILD: Suttka

Mit Oldenbarsch-Projekt bei EU-Wettbewerb gewonnen – Rezeptbuch

Fisch aus EU-Zucht: Das ist der Titel eines Wettbewerbs der Europäischen Kommission. 20 Schulen aus zehn Ländern beschäftigen sich mit der europäischen Aquakultur. Höchst erfolgreich schnitt der zehnte Jahrgang (E-Phase) des Schulzentrums Geschwister Scholl – gymnasiale Oberstufe – aus Bremerhaven ab. Er zählte zu den drei Gewinnern, die ihr Projekt bei der Expo in Mailand vorstellen durften, berichtet Lehrerin Dr. Silke Wrieden-Buerfeind.

Hansefisch hat die Bremerhavener intensiv unterstützt bei der Umsetzung. Die Schüler waren in Ostrittrum zu Gast, besichtigten die Pilotanlage und widmeten sich der Zucht des Oldenbarschs im zweimonatigen Projekt.

Für den Zuchtfisch zauberten sie ein Kochbuch mit Rezepten vom Fischsalat bis zur katalanischen Suppe, alles mit Oldenbarsch. In sechs Sprachen sind die Rezepte verfasst, darunter plattdeutsch.

Im Vergleich zum Alaska Seelachs und Kabeljau (Wildfang) schnitt der Oldenbarsch sehr gut ab. Sowohl bei Geschmack, Konsistenz, Appetitlichkeit und Geruch erreichte er immer die höchste Punktzahl.

Das Kochbuch hat bereits viel Aufmerksamkeit gefunden, erklärt Lehrerin Wrieden-Buerfeind. Firmen der Branche haben die Schüler eingeladen, selbst zum Deutschen Fischereitag in Rostock vom 25. bis 27. August werden sie fahren.

    www.scholl-gyo.de

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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