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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Klimaschutz: Pioniere warten auf Brief aus Berlin

13.05.2017

Prinzhöfte Was haben der am Baum verfaulende Apfel in Nachbars Garten und die vor dem Abriss stehende Scheune mit Klimaschutz zu tun? Eine Menge, ist der Verein für ganzheitliches Lernen Prinzhöfte überzeugt. In zwei Projekten mit einem Gesamtvolumen von etwa 470 000 Euro will er zeigen, was – und mit einem Bündel von Ideen die Samtgemeinde Harpstedt zum Vorreiter machen, wenn es darum geht, wie Menschen in ihrem Alltag der globalen Erderwärmung entgegenwirken.

„FreiRaum“ und „Prinzhöfte 2025“ hat der Verein die auf zwei Jahre angelegten Projekte genannt. Was beiden gemeinsam ist: Sie bauen auf eine 95-prozentige Förderung aus einem Programm des Bundesumweltministeriums. Den Rest (knapp 25 000 Euro) will der Verein aus eigener Kraft stemmen. Am 31. Oktober 2016 hatte der Verein seine Förderanträge gestellt, auch schon Nachforderungen erfüllt. Die Zusage werde zwar erwartet, liege aber noch nicht auf dem Tisch, erklärte Ulrike Oemisch.

Die Landschaftsgärtnerin ist eines von sieben Vereinsmitgliedern, die die Antragsinhalte zusammengetragen und auf den Weg gebracht hatten. Der Prinzhöfter Verein, so betont sie, handele nicht im Alleingang, sondern werde bei den Projekten mit etwa 50 Einzelpersonen oder Institutionen kooperieren, darunter Volkshochschulen.

Zunächst zu „FreiRaum“ (Volumen: 253 000 Euro). Der Name nimmt Bezug auf die Örtlichkeit: Im Haus Freistraße 1 in Harpstedt („direkt neben der Eisdiele, der lebendigste Ort in Harpstedt“) soll Raum angemietet werden – für vielerlei Aktionen, auch als Umschlagplatz für Ideen. Drei Beispiele:  „Baustoff-Börse“: Das Projekt will von der Freistraße aus Informationen über Materialströme zusammentragen und Mehrfachnutzung fördern: Wo soll eine alte Scheune abgetragen werden, wer könnte die Fenster, wer die Ziegel gebrauchen?  „Gartengestaltung“: Zehn Gärten sollen exemplarisch in Richtung Selbstversorgung weiterentwickelt werden („ohne gentechnisch verändertes Saatgut, ohne Kunstdünger“), ein Gärtner berät. Die Gärten sollen Anschauungsobjekte sein, Lust auf Selber-Ernten wecken.  „Ernteorte“: Hier sollen Infos zusammenfließen, wer zum Beispiel seine Obstbäume nicht (mehr) ernten kann. Das Projekt will die Ernte organisieren, auch das Vermosten, gegebenenfalls das Backen von Apfelkuchen.

Zum Projekt „Prinzhöfte 2025“ (215 000 Euro). Dieses Vorhaben fuße darauf, dass das Zentrum Prinzhöfte seit mehr als 30 Jahren ein Zentrum für zukunftsweisende Lebensweisen sei, so Oemisch. Es sei geeignet, viele Aspekte einer klimafreundlichen Lebensgestaltung aufzuzeigen.

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Vor diesem Hintergrund zielt das Projekt darauf, auf dem Areal an der Schulenberger Straße 4 eine 66 Quadratmeter große Jurte samt Teeküche und Ofen zu bauen. Ziel ist, dass hier bis zu 50 Menschen zum Beispiel an Workshops oder Versammlungen teilnehmen können.

Parallel solle es im Bildungsbereich Angebote geben, etwa zur Landnutzung, zur Selbstversorgung, zum Bauwesen oder zur Ressourceneffizienz.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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