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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Einrichtung: Pötte und Pannen braucht Töpfe

23.10.2013

Ahlhorn Meistens herrscht am Dienstagnachmittag an der Wildeshauser Straße 73 reges Gewusel. Schließlich hat neben der Kleiderkammer des Roten Kreuzes auch „Pötte und Pannen“ im Obergeschoss geöffnet: Bedürftige aus der Gemeinde Großenkneten finden hier gebrauchte, gut erhaltene Haushaltsgegenstände von Geschirr bis zu Töpfen, Pfannen und Vasen.

„Herr Pastor Kuhnt hat Pötte und Pannen vor zehn Jahren ins Leben gerufen“, erzählt Irmtraut Kernebeck, die sich hier bereits seit 2006 ehrenamtlich engagiert. „Es ist eigentlich für Leute gedacht, die nicht so viel Geld haben und sich gegen einen kleinen Obolus suchen können, was sie brauchen. Das hat sich bewährt.“ Viele Saisonarbeiter seien unter den Kunden.

Abgegeben werden darf in der Einrichtung das, „was man noch selber benutzen würde“, sagt Annemarie Dahms, die sich seit drei Jahren bei Pötten und Pannen engagiert.

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„Es ist toll, wenn man sieht, wie Leute für wenig Geld gute Sachen bekommen“, findet Anne Gronwald. 40 Jahre lang war sie als Lehrerin tätig, ehe sie in Pension ging – und sich nun ebenfalls ehrenamtlich seit zwei Jahren in der Einrichtung engagiert. „Das ist ein tolles Team hier, die Arbeit macht Spaß.“ „Hier kommt man unter Menschen“, sagt Irmtraut Kernebeck.

Eine Frau mit einem großen Karton betritt den Laden. Darin: eine ganze Menge Haushaltsgegenstände. Die vier Mitarbeiterinnen machen große Augen und jubeln: „Das ist immer wie Weihnachten“, meint Kernebeck schmunzelnd.

Bei den Preisen handelt es sich in der Regel um Cent-Beträge. „Einmal hatten wir ein ganz schönes Geschirr für zwölf Personen, das hat 15 Euro gekostet“, erinnert sich Kernebeck. Das sei eine Ausnahme gewesen. Und auch wenn ein „sehr gut erhaltener, großer Topf schon mal 5 Euro kosten kann“ – normalerweise kosten Töpfe 1 bis 3 Euro.

Die Einnahmen gehen an die evangelische Kirche und werden für die Ladenmiete genutzt. „Wenn mal was überbleibt, wird das innerhalb der Gemeinde an Bedürftige ausgegeben“, sagt Kernebeck.

Manchmal kommen auch Ahlhorner vorbei, denen ein Teil ihres Geschirrs kaputt gegangen ist; sie gucken dann, ob es gerade zufällig genau jenes Stück gibt. Werden sie fündig, geben sie meistens etwas mehr Geld.

Insbesondere an gut erhaltenen Töpfen, Besteck und tiefen und flachen Tellern mangelt es Pötte und Pannen aktuell. Wer etwas abzugeben hat, kann entweder zur normalen Öffnungszeit vorbeikommen oder einen Termin mit Annemarie Dahms vereinbaren unter Telefon  04435/1253.

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Jantje Ziegeler Redakteurin / Online-Redaktion
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