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Aktualisiert vor 35 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Präzisionsteile aus Kunststoff gestanzt

14.04.2015

Wildeshausen Wenn der Wildeshauser Unternehmer Gerald Grashorn an diesem Dienstag auf der Hannover Messe weilt, wird er auch Wirtschaftsminister Olaf Lies treffen. Grashorn beteiligt sich mit anderen Firmen aus Niedersachsen am gemeinsamen Messestand des Wirtschaftsministeriums.

Seit vielen Jahren präsentiert sich die Firma auf der Industriemesse. Dieses Mal liegt der Schwerpunkt auf Präzisionsstanzteilen aus nichtmetallischen Werkstoffen. „Insbesondere geht es um Stanzteile für alternative und regenerative Energien, zum Beispiel für Elektrofahrzeuge und Windkrafträder“, erklärt Tobias Damm, Technischer Leiter Stanzteile bei Grashorn.

Auf der Hannover Messe werden geprägte Isolierfolien vorgestellt, die Temperaturen von bis zu 400 Grad aushalten. Als weitere Produkte nennt Damm Zentrierfolien für Vielfachstecker in Fahrzeugen oder auch gestanzte Flachdichtungen, die unter anderem zur Geräuschdämmung von Motoraufhängungen verwendet werden. Insgesamt werden im Hause Grashorn Hunderte Stanzteile aus Kunststoff gefertigt. Sie sind zwischen einem halben Zentimeter und rund 50 Zentimeter groß.

Neben der Sparte für Stanzteile geht es bei Grashorn auch um Thermoformen aus Kunststoff, unter anderem um Transportbehälter für Logistiklösungen in der Automobilindustrie oder auch um Kabinenverkleidungen für Radlader.

Seit ihrer Gründung 1930 sitzt die Firma Grashorn am Bargloyer Weg. „Damals standen hier nur ein paar Bauernhöfe“, erzählt Gerald Grashorn, seit 1972 im Unternehmen und seit 1980 geschäftsführender Gesellschafter. Heute ist der Betrieb von Wohnhäusern umzingelt. „Die Häuser kommen immer näher“, meint Grashorn. Zwar sei das Grundstück mit 25 000 Quadratmetern groß genug – 9000 Quadratmeter sind bebaut –, jedoch würde er gerne in ein Industriegebiet umsiedeln. „Wir arbeiten im Drei-Schicht-Betrieb, Lkw haben Mühe, bei uns auf den Hof zu fahren, und wenn der Wind ungünstig steht, riecht es nach Kunststoff.“

Das Problem: Wildeshausen hat kein Industriegebiet. „Ich hatte auf Wildeshausen-West gehofft, doch so schnell wird das ja wohl nichts“, meint Grashorn. Er würde gerne in Wildeshausen bleiben, zum einen wegen der Verbundenheit zur Stadt, zum anderen wegen der qualifizierten 60 Mitarbeiter. Als Alternative sieht er derzeit nur Prinzhöfte und Simmerhausen. In den Ecopark an der Autobahn 1 in der Gemeinde Emstek oder auf den einstigen Fliegerhorst in Ahlhorn möchte er nicht unbedingt umziehen.

Im vergangenen Jahr hat die Firma Grashorn expandiert und ein Unternehmen in Freudenberg im Siegerland gekauft. 20 Personen arbeiten dort. Produziert werden technische Kunststoffteile für Landmaschinen, den Sonderfahrzeugbau und für Maschinen.

Sollte die Umsiedlung in oder um Wildeshausen doch noch gelingen, kann sich Gerald Grashorn durchaus vorstellen, dass die Kunststoffverarbeitung aus dem Siegerland auch hierher umzieht. „Ich würde die Umsiedlung unseres Unternehmens gerne noch in meiner Schaffensphase erledigen“, sagt der 68-jährige Firmenchef und spricht von einer Spanne von fünf Jahren.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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