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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Erziehung: Praktikanten allein reichen nicht aus

04.08.2010

GANDERKESEE Erzieher sind in Deutschland rar gesät. Auch in der Gemeinde Ganderkesee sind sie schwer zu finden. Dabei wünschen sich die Kindergärten und Kindertagesstätten männliche Mitarbeiter. „Darüber würden wir uns freuen. Unsere Zivildienstleistenden kommen bei den Kindern immer gut an,“ sagt Inge Breithaupt von der Kindertagesstätte „Habbrügger Weg“.

Umschulungsprogramm

Ein Vorschlag der Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) soll Männern den Einstieg in diesen Berufszweig nun erleichtern. Das Programm soll es Männern ermöglichen, sich auch in späteren Jahren in einer zweijährigen Ausbildung für den Erzieherberuf umschulen zu lassen. Starten dürfte das Programm 2011.

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Wenig von dem Vorschlag begeistert zeigte sich Birgit Aufermann vom ev. Jona-Kindergarten. „Da könnte die Gefahr bestehen, dass die Qualität auf der Strecke bleibt.“ Über einen Erzieher würde sie sich jedoch freuen. „Wir haben bisher gute Erfahrungen mit männlichen Praktikanten gemacht“, erzählt Aufermann.

Auch Almut Schumacher vom Kindergarten „Hummelburg“ steht Erziehern positiv gegenüber. „Die würden gut in unseren Kindergarten passen. Vor allem bei den Jungs kommt das gut an, das hat man schon bei den Praktikanten gesehen, die wir hatten“, sagt Schumacher. „Sie haben eine andere Art, mit den Kindern zu spielen.“ Einen Grund für die wenigen Erzieher sieht sie in der schlechten Bezahlung.

In der Kindertagesstätte „Kleine Wolke“ hat man mit Praktikanten ebenfalls gute Erfahrungen gemacht. „Die sind immer gut angenommen worden“, sagt Katrin Schumacher, Erzieherin in der Kindertagesstätte.

Keine Bewerber

Auch die Gemeinde Ganderkesee steht den männlichen Mitarbeitern in Kindertageseinrichtungen aufgeschlossen gegenüber. Das Problem: „Es gibt einfach keine Bewerber“, so Karen Becker, im Rathaus zuständig für die Kitas.

Zehn kommunale Kindertagesstätten gehören zum Einzugsbereich, macht rund 82 Beschäftigte – diese sind ausnahmslos weiblich. Von ihrer beruflichen Qualifikation sind sie nicht nur Erzieherinnen, sondern auch Kinderpflegerinnen, Sozialassistentinnen oder heilpädagogische Fachkräfte. Diese Berufsbilder scheinen bei Männern allerdings weniger beliebt zu sein.

„Wir hatten schon mal in der Vergangenheit die eine oder andere Bewerbung von Männern“, sagt Karen Becker. Doch leider seien die Kandidaten dann abgesprungen, um in Einrichtungen mit behinderten Kindern zu arbeiten. „Vielleicht sahen sie darin eine größere Herausforderung.“

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Mirja Zipfel Friesoythe / Redaktion Münsterland
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