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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Preis für eine außergewöhnliche Frau

15.10.2014

Ganderkesee /Oldenburg Die ehemalige Vorsitzende des Kreislandfrauenverbandes Oldenburg, Karin Bellers, ist am Dienstag beim Landfrauentag Weser-Ems mit dem Dora-Garbade-Preis 2014 ausgezeichnet worden. Der Preis wird seit 2013 jährlich „an eine mutige, weitsichtige und tatkräftige“ Landfrau verliehen.

Karin Bellers (65), die in Bürstel lebt, führte den mit 41 100 Frauen mitgliederstärksten Kreisverband von 2001 bis 2013 und kann auf insgesamt 22 Jahre Vorstandsarbeit zurückblicken. „In dieser Zeit war sie maßgeblich an vielen Aktionen beteiligt, mit denen Kindern die Landwirtschaft näher gebracht wurde. Insbesondere die Frühstücksaktion, bei der 5800 Kinder ein gesundes Frühstück genossen und Informationen über die Herkunft der Lebensmittel erhielten, war dank der Unterstützung von Karin Bellers ein großer Erfolg“, lobte die Vorsitzende des Landfrauenverbandes, Agnes Witschen.

Engagiert hat sich Karin Bellers auch beim Aufbau von neun Melkhüsern und beim „Frauenort Dora Garbade“ in Ganderkesee. Mit „Frauenorten“ wird durch Ausstellungen und Entdeckertouren an bedeutende Frauenpersönlichkeiten erinnert. Karin Bellers ist in Ganderkesee als Gästeführerin aktiv und stellt dabei sowohl Dora Garbade als auch die Landfrauen-Bewegung vor.

Die Namensgeberin des Preises, Dora Garbade, war Gutsfrau auf Gut Nutzhorn (1893 – 1981) und hat in dieser Zeit nicht nur mehr als 100 Lehrmädchen hauswirtschaftlich ausgebildet, sondern ihnen auch Wege geebnet, sich derart weiterzubilden, dass sie eine eigenständige Rolle in den landwirtschaftlichen Betrieben übernehmen konnten.

Sie war zudem Gründerin des Landfrauenverbandes Weser-Ems.

„Karin Bellers hat in Gremien der Landwirtschaftskammer und des Landvolkes stets die Interessen der Landfrauen vertreten. Ihr Einsatz, Mut und ihre Weitsichtigkeit sind auch nachfolgenden Landfrauen-Generationen vorbildhaft“, lobte Agnes Witschen.

Karin Bellers nahm den Preis in Anwesenheit von 800 Landfrauen und dem stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes, Umweltminister Stefan Wenzel, entgegen. „Ich hatte immer Interesse an der Gemeinschaft der Landfrauen. Mich hat immer das Bildungsangebot beeindruckt, das für die Frauen vorgehalten wird. Es ist schön, wenn man etwas bewegen kann“, freute sich die 65-Jährige über die Auszeichnung, an der auch der Enkel der Namensgeberin, Dr. Bernhard Skupin, teilnahm.

Norbert Wahn
Redakteur
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2097

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