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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

7500 Euro für Öko-Bildungsstätte

28.06.2019

Prinzhöfte /Klein Henstedt Am Ende ging alles ratzfatz. Nachdem der Gemeinderat von Prinzhöfte am 6. März noch lange und kontrovers über das Thema debattiert hatte, waren sich am Mittwochabend bei der Sitzung im Feuerwehrhaus Klein Henstedt alle einig: Für den Bau einer Bildungs- und Begegnungsstätte in Schulenberg macht Prinzhöfte einen Zuschuss von 7500 Euro locker. Mit diesem Beschluss ist der „Verein für ganzheitliches Lernen und ökologische Fragen e.V.“ seinem Bauprojekt ein gehöriges Stück näher gekommen.

Schäden durch Mastenbau

Beim Bau von Masten für die 380-kV-Leitung von Ganderkesee nach St. Hülfe ist es in der Gemeinde Prinzhöfte zu unvorhergesehenen Schäden an Straßen und Wegen gekommen, die zu Baustellen führen, berichtete Bürgermeister Hans-Hermann Lehmkuhl dem Gemeinderat. Grund sei, dass die Zuwegungen – anders als vom Leitungsnetzbetreiber Tennet zugesichert – vor dem Baustart nicht ertüchtigt worden seien. Auch sei Boden auf landwirtschaftlichen Fläche gelagert worden. Tennet habe zugesagt, entstandene Schäden zu beheben. Boden, der beim Ausbaggern der Bauflächen anfällt, werde komplett abgeholt.

Was dem Verein auf seinem Gelände in Schulenberg („Zentrum Prinzhöfte“) vorschwebt, ist ein Gebäude, das vielen Zwecken dient. Da, wo zurzeit eine verfallene Fachwerk-Scheune steht, soll es entstehen – und als Familienzentrum (mit Bildungs- und Beratungsangeboten), Praxis-Lernort (zum Beispiel für Bauworkshops) oder Ort für kulturelle Veranstaltungen fungieren. Ob das Fachwerk erhalten wird, sei noch nicht entschieden, sagte Architekt und Vereinsmitglied Detlef Kietzmann.

Der Verein plant den Bau in zwei Schritten. Im ersten Abschnitt sollen im Erdgeschoss ein etwa 60 Quadratmeter großer Veranstaltungsraum, eine gewerbliche Küche sowie ein Mehrzweck-/Essraum entstehen. Der spätere zweite Bauabschnitt im Obergeschoss sieht zehn Schlafplätze mit Bädern vor.

Die Kosten des ersten Bauabschnitts werden nach Kietzmanns Schätzung irgendwo zwischen 450 000 bis 500 000 Euro liegen – je nach Volumen der Eigenleistung. Die 7500 Euro Zuschuss sind da zwar nur ein relativ kleiner Anteil – aber ein wichtiger. Denn: Der Verein hofft auf eine Finanzspritze aus dem Leader-Programm der EU über 100 000 Euro. Das Geld kann aber nur fließen, wenn es gelingt, 25 000 Euro aus öffentlichen Mitteln zu generieren. Diese Anforderung gilt seit Mittwoch als erbracht (10 000 Euro vom Landkreis, 7500 von der Samtgemeinde Harpstedt, 7500 von Prinzhöfte).

Kietzmann kündigte an, dass sich der Verein nach der Sommerpause an die lokale Leader-Aktionsgruppe wenden wolle, die über die Aufnahme von Projekten ins Leader-Programm entscheidet. Was den Zeitplan angeht, zeigte er sich vorsichtig: „Man muss an viele Türen klopfen.“ Mit dem Baubeginn rechne er frühestens 2020.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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