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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„Dickes Minus“ durch Deutschlands frühes WM-Aus

29.06.2018
Frage: NWZ: Die Fußball-WM ist für Deutschland vorbei. Was bedeutet das für Sie in wirtschaftlicher Hinsicht?
Menkens: : Ein dickes Minus! Das hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Aber wir waren ja auch verwöhnt von den letzten Welt- und Europameisterschaften. Die Kalkulation war mindestens auf das Erreichen des Viertelfinales ausgelegt.
Frage: NWZ: Und nun buttern Sie ordentlich zu?
Menkens: : Für Personal, Wareneinsatz, Technik und Deko habe ich mehr als 6000 Euro investiert. Ich habe neue Leinwände und Beamer gekauft und wir haben ein extra großes WM-Dach gespannt. Das alles holt man in nur drei Spielen nicht wieder rein.
Frage: NWZ: Vor der WM war ja noch die Rede von einer großen LED-Leinwand . . .
Menkens: : Ja, aber das habe ich von vornherein abgelehnt. Die Verleiher wollten für sieben Übertragungen 24 000 Euro Miete haben. Ich bin froh, dass ich das nicht gemacht habe. Das wäre ein Desaster geworden.
Frage: NWZ: Wie waren denn die Besucherzahlen?
Menkens: : Beim ersten Spiel gegen Mexiko hatten wir mehr als 500 Zuschauer, danach gegen Schweden und Südkorea jeweils so um die 400. Zu den Achtel- oder Viertelfinalspielen wären bestimmt noch mehr gekommen.
Frage: NWZ: Jetzt spielt da zum Beispiel am Samstag Frankreich gegen Argentinien. Das ist doch auch ein Kracher . . .
Menkens: : Aber dafür kommen höchstens 30, 40 Leute. Ich lasse eine Leinwand hängen und klemm’ den Beamer an, wenn ich sehe, dass Interesse da ist. Wenn aber Deutschland am Montag oder Dienstag noch gespielt hätte, möglicherweise ja gegen Brasilien, wäre hier Hochbetrieb gewesen. Nun bleibt es beim Ruhetag. So kann ich wenigstens ein bisschen entspannen und selber gucken.
Frage: NWZ: Das heißt: Public Viewing bei Menkens ist für diese WM vorbei?
Menkens: : Ja. Jetzt wird beim DFB aufgeräumt – und ich bin auch am Aufräumen. Wir bauen fast alles ab. Es könnte höchstens sein, dass wir zum Finale noch einmal etwas machen, wenn ich merke, dass es gewollt wird.
Frage: NWZ: Und die nächsten großen Wettbewerbe? Treten sie dann wieder an?
Menkens: : Ja, natürlich, bei der EM in zwei Jahren mache ich weiter. Man merkt ja, die Leute wollen das. Auch die VIP-Lounge, die ich bei dieser WM zum ersten Mal eingerichtet habe, wurde sehr gut angenommen. Da wurden die Leute am Tisch bedient und bekamen ihr Essen serviert. Das werden wir auf jeden Fall wiederholen.
Frage: NWZ: Wenn Sie jetzt Zeit haben, um selber die WM zu gucken: Wem drücken Sie denn die Daumen?
Menkens: : Möge der Beste gewinnen. Aber ich finde, die Engländer wären jetzt mal dran!
Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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