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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Verkehr: Radfahrer haben jetzt ihre eigene Spur

11.08.2015

Wildeshausen Montagmittag in der Kreisstadt. Der Himmel ist bewölkt, die neuen Markierungen auf der Ahlhorner Straße leuchten trotzdem schneeweiß. Einige Radfahrer treten auf dem neuen Weg fleißig in die Pedalen, viele nutzen aber auch noch den Bürgersteig.

Auf der viel befahrenen Ahlhorner haben Radfahrer jetzt die Wahl. Entweder sie nutzen den Bürgersteig oder sie befahren den neuen Schutzstreifen auf der Straße. Ansonsten müssen Radfahrer ab zehn Jahren die Straße benutzen. Keine Wahl haben Radfahrer mehr bei der Fahrtrichtung. Auf beiden Wegen ist nur noch die Fahrtrichtung der Autos erlaubt.

Das funktioniert am Montagmittag schon recht gut. Vereinzelt schaut ein Radfahrer irritiert auf die neuen Streifen, die meisten entscheiden sich schon bewusst für einen Weg. Michelle Ostermaier (14) zum Beispiel. Sie benutzt bewusst den Bürgersteig. „Für mich ist das keine Umgewöhnung, weil ich immer auf der richtigen Straßenseite fahre. Aber sicherer fühle ich mich auf dem Bürgersteig. Falls ich hinfalle, liege ich wenigstens nicht direkt unter einem Auto“, begründet sie ihre Entscheidung.

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Peter Geerken (27) freut sich über die Markierungen auf der Straße. „Hoffentlich nehmen Autofahrer uns Radfahrer jetzt als Verkehrsteilnehmer ernst. Mal sehen, wie es sich in den nächsten Tagen entwickelt“, sagt er.

Zwischenstand am Montagnachmittag: Die Wildeshauser fahren überlegt Fahrrad. Ob der neue Radweg auf der Straße beliebter ist als das Fahren auf dem Bürgersteig, bleibt abzuwarten.

BILD: Lina Brunnée
Text und Bilder:                                       Lina Brunnée

Wie finden Sie die Neuen Radwege auf der Straße?

Die neuen Radwege sind super. So gewöhnen sich die Radfahrer daran, die richtige Straßenseite zu benutzen und die Fußgänger werden auf dem schmalen Weg nicht behindert.

Torsten Lanz (52)

Wildeshausen

Ich finde es gut, dass die Radwege hier in Fahrtrichtung der Autos verlaufen. Aber trotzdem muss man vorsichtig sein. So eine weiße Linie überfährt man schneller als einen Bordstein.

Greta Lamping (19)

Döhlen

Ich selber fahre immer auf der Straße, weil ich schnell mit meinem Rad unterwegs bin. Die Markierungen helfen hoffentlich, so dass Radfahrer zukünftig besser von den Autofahrern wahrgenommen werden.

Peter Geerken (27)

Wildeshausen

Ich finde die neuen Radwege auf der Straße nicht so toll. Hier ist gerade ein LKW abgebogen, da war kaum noch Platz. Auf den Hauptstraßen kann das für Radfahrer ganz schön gefährlich werden, vor allem wenn es kleinere Kinder sind.

Glen Bunjes (14)

Wildeshausen

Lina Brunnée Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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