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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Schulweg: Radweg-Stummel verärgert Bürgerverein

04.07.2012

HEIDE Hinnerk Twietmeyer schüttelte den Kopf, als er am Dienstag auf den Radweg-Stummel vis-`-vis der Grundschule Heide sah. „Unhaltbar“ sei die derzeitige Situation. Seit Jahren drängt der Bürgerverein Heide-Schönemoor, dem Twietmeyer vorsteht, hier auf mehr Schulwegsicherheit. Jetzt hofft er auf den Ausschuss für Straßen und Verkehr, der an diesem Mittwoch, 4. Juli, in nichtöffentlicher Sitzung tagt.

Worum es geht: Der Rad-/Fußweg auf der Nordseite des Schulweges endet derzeit in einer Kurve vor einem Kanal. Zu gefährlich sei das, sagt Twietmeyer. Radler und Fußgänger müssten die Straßenseite wechseln, auch frage er sich, ob die Gemeinde haftet, wenn jemand in den Kanal fällt.

Schon als sich vor Jahren die Neubaugebiete Heider Ring und Ahnbeker Ring in Planung befanden, hatte der Verein gefordert, dass der Schulweg zumindest bis zum Heuweg auf beiden Seiten einen Fuß- und Radweg haben müsse. „Das wurde seinerzeit auch aufgenommen – und dann doch nicht durchgeführt“.

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2009 habe der Verein einen neuen Vorstoß unternommen. „Hier wurde erklärt, dass die Anwohner sich beteiligen müssten“, entsprechend der Satzung der Gemeinde.

Doch das, so sagt Twietmeyer, sei in diesem Fall nicht angebracht. „Es kann einem Landwirt nicht zugemutet werden, auf der gesamten Länge seines Geländes die anteiligen Kosten zu übernehmen.“ Gleichzeitig sei es den gegenüber wohnenden Anwohnern, die schon auf ihrer Straßenseite für einen Rad-/Fußweg bezahlt haben, nicht zuzumuten, nochmals für die andere Straßenseite zu bezahlen.

Twietmeyers Vorschlag: Die Gemeinde solle die veranschlagten 100 000 bis 120 000 Euro im Rahmen der Schulwegsicherung allein aufbringen. Dabei verwies er auch auf den Topf des Landkreises für Tourismusförderung.

Entgegenkommen erwartet Twietmeyer vom Ochtumverband, auch von den anliegenden Landwirten. Dadurch könne die Gemeinde den Radwegebau vergleichsweise günstig bewerkstelligen.

Den Radweg nicht zu bauen, werde die Gemeinde den Menschen nicht erklären können. Twietmeyer verwies auf die Kosten für die Sauna oder das Dokumentationszentrum Stedingsehre sowie dessen Folgekosten. „Wenn das Geld schon mit vollen Händen ausgegeben wird, dann bitte sinnvoll.“

Vor diesem Hintergrund hat der Bürgerverein beantragt, den Rad-/Fußweg am Schulweg bis zum Heuweg zu verlängern – „aus Mitteln der Gemeinde Ganderkesee“ und „ohne finanzielle Beteiligung der Anlieger“.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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