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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Raststätten weiterhin in Haltebucht

11.02.2015

Wildeshausen /Dötlingen Die Autobahnraststätten Wildeshausen Nord und Süd sollen abgerissen und neu gebaut werden – das steht seit geraumer Zeit fest. Der nächste Schritt ist die Beantragung des Planfeststellungsverfahren. Dieser steht für den kommenden März an. Das teilte Joachim Delfs, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Geschäftsbereich Oldenburg, auf Nachfrage der NWZ  mit.

Der Planungsbeginn wurde schon zweimal verschoben, zuletzt hieß es, das Verfahren solle im Herbst 2014 beginnen. Die Baumaßnahme ist Teil eines „Gesamtparkraumbewirtschaftungskonzepts“ für sämtliche Parkplätze an der Autobahn 1. Nach dem Umbau soll es auf den beiden Raststätten, die auf dem Gebiet der Gemeinde Dötlingen liegen, 160 Auto-Stellplätze, 100 Parkplätze für Lastwagen (vorher 50) sowie 24 Plätze für Autos mit Anhängern und Wohnmobile geben.

Weitere Luftaufnahmen aus der Region finden Sie auf OL-Luftbilder.de

Das Planfeststellungsverfahren muss bei der zuständigen Behörde in Hannover beantragt werden. Die gesamte Planfeststellung nimmt rund ein Jahr in Anspruch, so Delfs. Zu dem Prozess gehört auch die öffentliche Auslegung der Pläne in den betroffenen Gemeinden. Bürger und Träger öffentlicher Belange haben dann Gelegenheit, Einwände vorzubringen. „Mit Kritik ist im Fall der Raststätten zu rechnen, da vor allem mehr Lkw-Parkplätze entstehen. Damit sind die Bürger häufig aufgrund des Lärms nicht einverstanden“, weiß Joachim Delfs. Die Notwendigkeit der Maßnahme stünde jedoch außer Frage, so dass der Planfeststellungsbeschluss für Ende 2016 erwartet werden könne. Dann könnten die Baumaßnahmen, die voraussichtlich rund 18 Monate dauern werden, Anfang 2017 beginnen. „Das ist bisher jedoch nur Spekulation, wir müssen das Verfahren abwarten“, betont Delfs. Der Umbau wird insgesamt rund 10 Millionen Euro kosten.

Greta Block
Volontärin
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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