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Aktualisiert vor 8 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Sitzung: Rat fordert Korrektur bei Moorerhaltung

20.12.2014

Hude Die Gemeinde Hude steht ihren Landwirten zur Seite. Bei einer Stimme Enthaltung votierte der Gemeinderat am Donnerstagabend für ein Positionspapier zum Entwurf des Landesraumordnungsprogramms (LROP). Mit dem LROP möchte die Landesregierung in Hannover das Klima schützen, indem sie die Moore als wichtigen Speicher für das klimaschädliche Kohlendioxid erhalten will.

„Die Gemeinde Hude begrüßt ausdrücklich das Klimaschutzziel der Torferhaltung und Moorentwicklung“, heißt es in dem Papier. Gleichwohl werde die Ausweisung von Vorranggebieten zur Torferhaltung und Moorentwicklung als Kohlenstoffspeicher entschieden abgelehnt.

Die Gemeinde befürchtet, dass es für landwirtschaftliche Betriebe zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen kommen kann, wenn durch das so genannte „Wiedervernässen“ landwirtschaftliche Flächen verloren gehen. Auch für die kommunale Siedlungsentwicklung könnten Nachteile entstehen. Wenn die landwirtschaftlich genutzten Flächen kleiner werden, könnte auch die Bereitschaft zum Verkauf von Wohn- und Gewerbeflächen sinken.

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„Wir fordern deshalb eine Korrektur des LROP dahingehend, dass Maßnahmen zur Wiedervernässung von Mooren nur mit Zustimmung der örtlich betroffenen Kommunen, Landvolkverbänden und Naturschutzbehörden möglich sein kann“, heißt es in dem Papier, das von den Parteien des Gemeinderates sowie vom BUND Hude, dem Nabu Hude sowie den Ortslandvolkverbänden entwickelt worden war.

Anschließend unterzeichneten alle Parteien des Rates und die Verbände das Papier. Einzig die Nabu-Ortsgruppe verweigerte mit dem Hinweis auf „fehlende wissenschaftliche Aspekte“, wie Bürgermeister Holger Lebedinzew sagte, die Unterschrift.

Gegenüber der NWZ  konkretisierte Martin Gerdes-Röben vom Nabu die Entscheidung. „Die Idee, dass die Bauern nicht über Gebühr strapaziert werden, unterstützen wir natürlich.“ Doch der Nabu sieht einen wissenschaftlichen Widerspruch im Papier. „Die Gemeinde kann nicht auf der einen Seite für das Klimaschutzziel der Torferhaltung und Moorentwicklung sein, andererseits aber die Moorentwicklung als Kohlenstoffspeicher ablehnen. Das geht nur mit einer Wiedervernässung“, sagte Gerdes-Röben.

Jonas Schönrock Barßel / Redaktion Münsterland
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