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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

E-Zigarette: Rauchverbot gilt auch für „Dampfer“

09.01.2012

HATTEN Viel Verwirrung herrscht derzeit um die elektronische Zigarette. Die kleinen Geräte verdampfen oder vernebeln eine nikotinhaltige Flüssigkeit, die der Nutzer inhaliert, manche simulieren sogar das Leuchten der Glut einer echten Zigarette.

Doch die Geräte sind umstritten. Während die Hersteller sie als gesunde oder zumindest weniger schädliche Variante des Rauchens anpreisen, stuft die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die zum Teil mehr als 100 Euro teure E-Zigarette als gesundheitsgefährdend ein. Vom niedersächsischen Nichtraucherschutzgesetz wird sie aber nicht erfasst – eigentlich dürfte in Restaurants also „gedampft“ werden.

Vielen Gastronomen in der Gemeinde Hatten sind die E-Zigaretten aber suspekt. Wer „dampfen“ möchte, wird fast überall aufgefordert, dafür in den Raucherbereich zu wechseln.

„Ich hatte schon einige Gäste, die gefragt haben, ob sie ihre E-Zigarette bei uns rauchen dürfen“, sagt Eckard Schnitker vom Gesellschaftshaus „Zum Deutschen Hause“ in Kirchhatten. „Ich bitte die Gäste aber immer, dann in den Raucherraum zu wechseln.“

Ähnlich handhabt das auch sein Kollege Manfred Ripken aus Streekermoor. „Wenn diese E-Zigaretten auch noch leuchten, sind die Missverständnisse mit anderen Gästen, die sich belästigt fühlen, doch vorprogrammiert“, meint er. Oft wurde Ripken aber noch nicht um die „Lizenz zum Dampfen“ gebeten.

Detlef Barkemeyer vom Schützenhof Kirchhatten hat so einen Fall bisher noch gar nicht erlebt, würde aber ebenfalls darauf bestehen, dass nur im Raucherbereich „gedampft“ wird.

Für Wolfgang Hielscher, Wirt der „Alten Eiche“ in Sandkrug stellt sich die Frage nicht: „Meine Gäste sitzen ohnehin alle im Raucherbereich“, sagt er. „Da ist es mir egal, ob die Rauch oder Dampf in die Luft blasen.“

Im Raucherbereich müssen „Dampfer“ auch im Hotel Meiners in Hatterwüsting Platz nehmen – oft kommt das aber nicht vor. „Einen Gast hatte ich einmal, der so ein Ding zwischen den anderen Gästen benutzen wollte“, sagt Betreiber Jens Wintermann.

Ohnehin ist es nicht leicht, in der Gemeinde an eine E-Zigarette heranzukommen. In vielen Geschäften, die Tabakwaren führen, fragt man vergeblich danach. Im Kiosk von Claus Schillmüller in Kirchhatten stehen einige Pakete mit den Geräten und der dazugehörigen Flüssigkeit. „Ich habe die seit einem Monat“, sagt er, die Nachfrage sei aber sehr gering. „Vielleicht sind die Leute durch die Diskussion über Gesundheitsgefahren schon wieder verunsichert“, meint er.

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Diskutiert wird bundesweit auch über die Benutzung von E-Zigaretten in öffentlichen Gebäuden. Die Stadt Hannover hat ihren Bediensteten die Nutzung in öffentlichen Gebäuden untersagt, andere Verwaltungen prüfen noch, wie sie mit der Problematik umgehen sollen.

In der Hatter Gemeindeverwaltung ist das Thema bislang gar nicht aufgekommen. „Bei uns gibt es, so weit ich weiß, niemanden, der E-Zigaretten raucht“, sagt Bürgermeisterin Elke Szepanski. „Bei uns gehen die Raucher vor die Tür, das würde ich auch bei Nutzern der E-Zigarette erwarten“, fügt sie hinzu.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Westerstede
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