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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Naturschutz: Rebhühner und Fasanen immer seltener

02.04.2012

AHLHORN Mit 50 von 124 Waidmännern war die Mitgliederversammlung des Hegerings Ahlhorn am Freitagabend in der Gaststätte Rönnau nur mäßig besucht, wie Hegeringleiter Reiner Seeger bedauerte. Als erfreulicher bezeichnete er dagegen den Punkt Ehrungen. Für seine 40-jährige Mitgliedschaft erhielt der langjährige Schriftführer und Kassenwart des Hegerings, Hermann Ostmann aus Ahlhorn, Ehrenurkunde und -nadel. Ausgezeichnet wurde auch Dr. Gerhard Pleus für seine 25-jährige Zugehörigkeit. Ferner ernannte Seeger Nikolaus Rönnau und Willy Böhmer zu Ehrenmitgliedern, da sie das 80. Lebensjahr erreicht haben.

In seinem Jahresbericht ging Seeger auf den Streckenbericht 2011/2012 ein. Beim Schalenwildabschuss konnten mehr Hirsche und auch mehr Rehböcke als noch im Vorjahr erlegt werden. Beim Schwarzwild wurden lediglich 31 Stücke geschossen. Im Vor-jahr waren es noch 68. „Ein Rückgang von 54 Prozent“, wie Seeger hervorhob. Sorge bereitet dagegen die Niederwildstrecke. „Durch Veränderungen in der Naturlandschaft kommt es in einigen Regionen zu enormen Einbrüchen.“ Doch im Hegering Ahlhorn habe sich der Bestand gehalten. 122 Hasen (Vorjahr: 121) und 103 Fasanen (111) seien erlegt worden. Auf die Bejagung des Rebhuhnes wurde freiwillig verzichtet.

Klaus Benthe, Naturschutzobmann, zeigte die ganze Dramatik beim Niederwild auf. Das Rebhuhn komme kaum noch vor. Auch bei den Fasanen gebe es einen starken Rückgang. Zurzeit würde Ursachenforschung betrieben. Benthe appellierte, sich an der Einsaat von Saatmischungen für Blühstreifen zu beteiligen, die auch Insekten entgegenkommen, aber vor allem dem Niederwild nutze. Die Jägerschaft solle sich an dem Projekt finanziell und auch zeitlich beteiligen.

Auch Bezirksjägermeister Helmut Blauth ging auf das Thema ein und berichtete, dass alle Kulturflüchter von den Veränderungen betroffen seien. „Wenn es uns nicht gelingt, in den nächsten zehn Jahren bei den Biotopen zuzulegen, dann ist das Niederwild nicht mehr zu retten“, hob Blauth hervor. Schlimm seien Wildfallen wie Grünroggen und Ökofallen bei immer weniger Biotopen. Raubtiere bräuchten die wenigen Rückzugsmöglichkeiten nur systematisch abzusuchen.

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Unter dem Stichwort „Hegefonds“ führte Blauth diese Entwicklung weiter aus. Er ging auch auf die Jagdsteuer ein, die lieber in Hegefonds-Maßnahmen umgemünzt werden sollte.

Friedo Rieken, stellvertretender Schießobmann, hatte zuvor in Vertretung von Garlich Grotelüschen einen positiven Bericht über das Schießwesen abgegeben. An drei Trophäenwänden mit 15 Damhirschgeweihen und 75 Rehwildgehörnen und ein paar Keilerwaffen war das Jagdergebnis abzulesen.

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